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Neu auf schwatzgelb.de: Big Bang Theory in schwatzgelb (BVB)

Nolte, Mittwoch, 10.05.2017, 13:36 (vor 3164 Tagen) @ Phil


Der Zeitpunkt des Interviews? Wann wäre schon der richtige Zeitpunkt gewesen? Direkt nach den Anschlägen? Hätte Watzke da sagen sollen "So wie unser Trainer das sagt, habe ich das nicht wahrgenommen und es auch anders erlebt?"

Nach dem Pokalfinale? Wenn man es gewonnen hat? Da hätte Watzke dieses Thema dann erstmals öffentlich bringen sollen? Was wäre dann wohl los gewesen?

Tja. Wenn es so ist, wie du sagst, dann riskiert Watzke bewusst den sportlichen Erfolg in dieser Saison und ersten Titelgewinn seit fünf Jahren, um vermeintlich weniger Theater zu haben. Okay, ist sein gutes Recht als Geschäftsführer. Sollte der BVB allerdings Platz 3 verspielen oder das Pokalfinale verlieren, dann ist Watzkes Verantwortung für dieses Scheitern mindestens ebenso hoch wie dasjenige der Mannschaft und des Trainers.


Es ist alles sicherlich kompliziert. Und es fußt auch darauf, dass Watzke nicht bereit war Tuchel schon im Sommer 2016 zu entlassen, als klar wurde, dass es einfach nichts werden wird mit ihm.

Aber der Zeitpunkt ist nicht mit dem Hintergedanken gewählt worden, hier irgendwie noch einen "Warnschuss" abzugeben. Watzke wollte einzig und allein mal seine Sicht der Dinge kundtun, nachdem unser Trainer ja seit Monaten da immer wieder ganz geschickt sich öffentlich positioniert.

Wenn Tuchel sich öffentlich geschickter anstellt als Watzke, ist das Watzkes Problem. Das legitimiert nicht automatisch die Vorgehensweise.


Das fing damit an, dass Tuchel auf einmal sich zur Süd äußerte, solidarisch zeigt, als diese gesperrt wurde. (Aber noch nie mit Fans auch nur ein Wort gewechselt hat) Während Watzke ja als der Bösewicht dastand, der die Sperrung zuließ und sich nicht zur Wehr setze. Und endete damit, dass im Rahmen des Anschlags einfach die Dinge von Tuchel anders dargelegt wurden, als von Watzke erlebt. Und dazwischen liegen dann noch viele, viele andere Dinge, die vorgefallen sind und wo sich die Probleme häuften.

Dann soll Watzke das eben so sagen. Und zwar einigermaßen zügig. Oder eben bis Saisonende die Klappe halten. Dieses Zwischending ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt.

Was mich gerade extrem nervt, ist diese gottgleiche Verehrung und unbedingte Verteidigung von Watzke. Als hätte er gar keine andere Wahl gehabt und sei quasi unschuldig an der Situation, in der er sich nun befindet.


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