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Neu auf schwatzgelb.de: Big Bang Theory in schwatzgelb (BVB)

fredisgetränkekiste, dortmund, Mittwoch, 10.05.2017, 10:21 (vor 3165 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

" Thomas Tuchel wird in der nächsten Saison nicht mehr auf der Trainerbank von Borussia Dortmund sitzen. Alles andere wäre nach den Geschehnissen der letzten Tage so wahrscheinlich wie eine Gelsenkirchener Meisterschaft."

Dem würde ich prinzipiel beipflichten, aber im Hintergrund macht sich bei mir ein Gefühl breit, daß es eine kleine Möglichkeit gibt, daß Tuchel nächstes Jahr doch unser Trainer bleibt.
Sei es mit oder ohne Vertragsverlängerung.
Das Interview habe ich als öffentliche Positionierung der Verantwortlichen im Fall Tuchel gesehen, in dem es im wesentlichen darum geht die Deutungshoheit des Themas zurück in die Hände von Watzke & Co. zu bringen.
Eine Vorbereitung auf den Fall, daß Tuchel sportlich erfolgreich sein sollte und Watzke und andere Entscheidungsträger beim BVB trotzdem nicht mit Tuchel verlängern oder direkt nicht weiter mit ihm zusammen arbeiten wollen.
Sämtliche Presse der letzten Wochen ist Pro Tuchel verlaufen, der bei den Pre- und Aftermatch PKs der englischen Wochen vielmehr Möglichkeiten hatte sich und seinen Standpunkt zu den unterschiedlichen Themen darzustellen als dies von Watzke & Co.s. Seite der Fall war.
Diese Situation hat Watzke mit dem Interview verändert und hat damit der Öffentlichkeit, aber auch Tuchel klar gemacht, und zwar öffentlich klar gemacht, daß selbst im Fall des sportlichen Erfolges hinsichtlich der weiteren Zusammenarbeit gar nichts entschieden ist.
Die Frage, warum man zu so einer drastischen öffentlichen Aussage zu einem entscheidenden Zeitpunkt der Saison gegriffen hat,
ist mir mit " Zurückgewinnung der öffentlichen Deutungshoheit" genauso wenig befriedigend beantwortet wie mit " Das war die Kündigung für Tuchel".
Das hätte man bei beiden Intentionen auch anders regeln können.
Ich glaube auch nicht an Kurzschlußhandlungen aufgrund von gekränkten Egos, genauso wenig ist in meiner Bertrachtungsweise das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft ausschlaggebend für den Interview-Knall.

Unterm Strich läßt die Unklarheit über die Gründe für das Interview bei mir auch die Möglichkeit des letzten Warnschuß vors Bug Tuchels als Intention für die Vorgehemsweise zu.
Ich weiß zwar nicht ob sich im Falle eines "tabula rasa"-Gespräches nach der Saison die Grundlagen der Unstimmigkeiten im Getriebe beheben lassen und klare Regeln für den Umgang und die Zuständigkeiten für eine weiterer Zusammenarbeit festlegen lassen, aber ich halte es nicht für völlig ausgeschlossen, daß genau diese Möglichkeit auch mit ein Grund dafür war dieses Interview zu veröffentlichen.

Bei einer Wettquote von 1:7 würde ich 20€ auf einen Verbleib Tuchels beim BVB setzen.


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