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SZ: Drei Bomben, "vom Profi gebastelt" (BVB)

dan09, Donnerstag, 13.04.2017, 15:54 (vor 3230 Tagen) @ FourrierTrans

Nein, das hast du völlig recht. Derart hartes technisches/ingenieurwissenschaftliches Wissen lässt sich sehr schwer über Tutorials im Netz aneignen.

Die These halte ich wiederum für Blödsinn. Man braucht einfach ein gesundes Verständnis für Chemie und Elektrik, da reicht ein Chemie Grundkurs in der Schule aus (wenn man aufpasst).
Ich wüsste jetzt nicht was ich aus dem Ingenieursstudium zwecks Bombenbau für Wissen aufgebaut haben sollte.

Meine Einschätzung ist, dass eine ferngezündete Rohrbombe alles andere als Raketenwissenschaften ist.
Thema Chemie: Der Sprengsatz ist eigentlich relativ primitiv und leicht herstellbar (ohne dass man durch Großeikäufe im Reifeneisenmarkt auffliegt oder sich danach in der Garage selber in die Luft zu jagt).
Elektrik: Ein Fernzünder ist im Handy- und Drohnenzeitalter auch alles andere als ein Kunststück. Da braucht man noch nicht mal zu Conrad, da wird man sicherlich im Spielwarenladen seines Vertrauens fündig.

Wie die tatsächlich benutzten Sprengsätze aussahen, da habe ich keine Ahnung. Speziell von der Ermittlung des Sprengstoffs, davon erhofft sich auch die Polizei wichtige Hinweise. Vielleicht wurde ja auch ein ziemlich ausgeklügelter Sprengstoff oder Zündmechanismus verwendet.
Bei den Anschlägen der dritten RAF-Generation würde ich ein tiefes technisches Know-How ebenfalls voraussetzen.


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