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Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 25.08.2026, 23:22 (vor 8 Stunden, 10 Minuten) @ markus
bearbeitet von Foreveralone, Dienstag, 25.08.2026, 23:29

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Zudem habe ich den bösen Verdacht, dass einige, die selbst ein hohes sechsstelliges Einkommen erzielen, mit dem Finger auf „die Reichen“ zeigen, um von ihrem eigenen problematischen Gehalt abzulenken. Ihre Dienstleistung ist für Geringverdiener nämlich kaum bezahlbar. Für die meisten beginnt die Grenze des Bösen halt immer über einen selbst.


Mir sind solche Leute lieber, als die, die nach unten treten. Und die befinden sich leider in der Minderheit.

Denn rein rechnerisch ist ein Anwalt oder Arzt dem Kassierer oder Bürgergeldempfänger näher, als einem CEO eines Multikonzerns oder Erbschafts-Milliardär. Und manch einer erkennt das auch zum Glück. Da beginnt Solidarität unter "Normalsterblichen".


Ich finde beides verkehrt. Weder ist es richtig, nach unten zu treten, noch ständig mit dem Finger nach oben zu zeigen, um davon abzulenken, dass man selbst sehr privilegiert ist.

Ich bin selbst privilegiert, und mir ist bewusst, dass mein Wohlstand im Vergleich zu einem großen Teil der Bevölkerung erheblich ist. Gleichzeitig macht es einen Unterschied, ob wir über eine kleine Zahl von Milliardären oder über die breite Masse sprechen. Für die Preisentwicklung ist vor allem die Kaufkraft der breiten Bevölkerung entscheidend. Wenn plötzlich jeder eine Million Euro Vermögen hätte und/oder sechsstellig verdienen würde, würde das Immobilien, Grundstücke und Dienstleistungen deutlich verteuern. Der vermeintliche Wohlstandszuwachs würde dadurch wieder aufgezehrt und die heute Privilegierten massiv entwerten.

Deshalb finde ich es auch verlogen, wenn Ärzte, Anwälte oder Ingenieure ständig nur nach oben zeigen. Natürlich gibt es Menschen, die noch viel reicher sind. Das ändert aber nichts daran, dass sie selbst bereits ausgesprochen gut dastehen und ihren Status im Vergleich zur Masse behalten wollen. So ehrlich muss man dann sein.

Es geht dabei weniger um individuelles Geld, sondern das Geld, welches der Allgemeinheit durch fehlende Steuern fehlt in Infrastruktur, sozialer Wohnbau und Bildung fehlt. Dies fördert u.a auch Kriminalität(Einbrühe Diebstahl), wovon Ärzte, Anwälte oder Ingenieure eher betroffen sind, als die, die in gated areas im Elfenbeinturm sitzen.
Inwiefern sollte es ein Problem sein untere und mittlere Einkommnesschichten weniger zu besteuern und im Gegensatz Super-Reiche dafür stärker in die Pflicht zu nehmen?
In den USA gab es übrigens bis in die 60er einen Spitzensteuersatz von 90% Millionäre.
Ist die Wirtschaft daran zu Grunde gegangen? Wurd dadurch weniger erfunden?

Der Spitzensteuersatz beginnnt in Deutschland bei 68.000 Brutto im Jahr, dies ist absurd und selsbt ich bin da weniger als die Hälfte von entfernt


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