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Danke an die Politik der letzten Jahrzehnte (Fußball und Sport allgemein)

markus, Dienstag, 25.08.2026, 10:17 (vor 6 Stunden, 47 Minuten) @ virz3

Einfach mal ein paar Heidi Reichinnek Videos weniger auf TikTok anschauen, dann klappts auch mit dem wirtschaftlichen Verständnis.


Das wirtschaftliche Verständnis dahingehend, dass Multimilliardäre zu irgendetwas anderem beitragen als zu ihrem eigenen Wohlstand?


Ui, das ist aber wiederum auch eine steile These... Soweit ich weiss, sind viele Multimilliardäre Gründer von großen Unternehmen die wiederum für Tausende von Arbeitsplätzen sorgen.

Und ja, natürlich müssen die verpflichtet werden, einen "kleinen" Teil ihres abartig hohen privaten Vermögens zum Wohle der Gesellschaft einzusetzen.


Das Thema ist doch aber deutlich komplexer. Vermögenswerte stecken oft in Firmenwerte und nicht jede Firma ist börsennotiert. Wie willst du das bewerten? Wie willst du sicherstellen, dass große Konzerne in Deutschland investieren, wenn die Situation für die Eigentümer schlechter wird? Aktuell versucht man doch das genaue Gegenteil. Man senkt Unternehmenssteuern, damit es lukrativer wird. Die Wirtschaft fordert darüber hinaus weitere Entlastungen. Und trotzdem baut die Industrie Arbeitsplätze ab.

Und abgesehen davon sind wir weit von einer linken Mehrheit entfernt. Bis auf Linke und BSW fordert niemand die Enteignung von Vermögen.


Absolut. Ich würde dass auch klar trennen. Was ist das Privatvermögen, das nicht in der Firma steckt? Welches Vermögen hat ein Milliardär, dass "irgendwo rumliegt"? Von Enteignung würde ich auch nicht sprechen, lediglich eine Sonderabgabe auf extreme Vermögen oder Einkommen. Wie das ausgestaltet werden muss oder könnte, da bin ich überfragt.

Auf den Girokonten wird nur wenig rumliegen, da es sich dort nicht vermehren kann und nur an Wert verliert. Das Geld steckt immer irgendwo drin. Sei es in Unternehmen (Wertpapiere), Immobilien oder Gold.

Wenn wir wollen, dass auch das Fußvolk profitiert, müssen unten die gleichen Instrumente genutzt werden. Das Altersvorsorgedepot wird ein Gamechanger sein. Darüber hinaus gibt es über Neo-Broker inzwischen kostengünstige Angebote zum besparen von ETF und Aktien. Man muss sich damit ein wenig beschäftigen, ist dann aber recht simpel.

Und natürlich kann auch ein Staat solche Instrumente nutzen und einen Staatsfonds aufbauen. Dauert aber Jahrzehnte, bis man davon profitiert. Also länger, als eine Amtsperiode im Bundestag dauert und somit kaum auf eine politische Agenda steht.

Es gilt grundsätzlich: Wer auf Pump lebt, dem geht es kurzfristig besser. Langfristig bringt es aber mehr, sich auf den Vermögensaufbau zu konzentrieren und dann irgendwann den Zinsenszins regeln zu lassen.


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