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Was der BVB macht, ist verkehrt! (BVB)

CHS, Lünen / Dortmund, Samstag, 22.08.2026, 13:42 (vor 9 Stunden, 40 Minuten) @ markus

Mein Punkt war eher, dass ich es nachvollziehbar finde, dass der Verhandlungspartner mit Ricken und Book (hatte versehentlich Kehl geschrieben wie ich gerade merke :)) bei einem solchen Transfer möglichst direkt verhandeln möchte und nicht sämtliche Kommunikation über einen Vermittler läuft, der am Ende ohnehin nur im Rahmen der Vorgaben des Vereins agieren kann.

Ricken weniger, aber in der Regel werden die Verhandlungen durch den Sportdirektor (ich glaube, er war schon unter Kehl ein paar Tage da, daher habe ich dich nicht korrigiert). Wenn es dann in die heiße Phase geht, dann kommt Rödder dabei. War doch auch unter Karetsas so, wo Book mit Rödder nach Belgien gefahren ist.

Und gerade wenn es am Ende tatsächlich daran gescheitert sein sollte, dass man bei 46 + 7 Mio. geblieben ist, obwohl 50 Mio. fix im Raum standen, dann kann man schon die Frage stellen, ob man sich mit dieser Verhandlungsführung nicht selbst ein Bein gestellt hat. Das hat nichts damit zu tun, dass man für El Mala „50 Fastillionen“ zahlen sollte. Es geht darum, ob man einen Transfer an ein paar Millionen Unterschied scheitern lässt, nachdem man wochenlang verhandelt hat. Denn ob man 50 Mio. fix zahlt oder 46+7 Mio fix. hat doch so gut wie keine finanziellen Auswirkungen.

Da wir nicht bei den Verhandlungen dabei sind, kann man es schlecht beurteilen. Aber der BVB muss sich an seine Vorgaben halten. Wenn man diese 50 Mio. Euro nicht zahlen will (kann), dann muss man sich zurückziehen oder ein Finanzmodell mit ähnlichen Zahlen anbieten. Dies hat der BVB gemacht. Da sich Köln gar nicht bewegt hat, war irgendwann die Zeit erreicht, wo der BVB sagte, wenn ihr das nicht wollt, dann lassen wir es. Und das hat der BVB gemacht.

Und es hat schon finanzielle Auswirkungen (kommt immer auf die Klauseln an). Statt dass sofort 50 Mio. Euro Transfersumme in der Bilanz steht, würde erst einmal 46 Mio. Euro dort drin stehen. Die sieben Mio. Euro würden zu einer anderen Zeit (nächstes Geschäftsjahr?) in der Bilanz auftauchen. Okay, es sind nur "vier" Mio. Euro, aber trotzdem geht es um das Prinzip.

Natürlich könnte man das fehlende Geld über Kredite finanzieren, aber das will halt der BVB nicht. Im Gegenteil, der BVB baut seine Verbindlichkeiten, auch trotz des Minus im Geschäftsjahr, weiter ab.

Gruß

CHS


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