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Simon Rödder: So arbeitet Dortmunds Verhandlungsführer beim BVB (BVB)

Timo_89, Samstag, 22.08.2026, 10:43 (vor 12 Stunden, 41 Minuten) @ Sascha

Darüber hinaus fand ich in diesem konkreten Fall das Gebaren des BVB auch merkwürdig. Dieser Berater hätte schnell die Situation und die Position der Kölner richtig einschätzen und wissen müssen, dass man bei denen in dieser Situation auf Granit beißt. Das ist eigentlich das A und O bei sowas. Die Gegebseite richtig einschätzen und prognostizieren, wie sie sich verhalten. Bei El Mala, bzw. beim FC scheint das hier ziemlich in die Hose gegangen zu sein. Und das lässt mich am Sinn dieser Beraterpersonalie schon etwas zweifeln.

Ich bin zumindest auch überrascht gewesen, dass der BVB wohl im ersten Angebot 26 Millionen Euro geboten hat (als Fixum), während nur Wochen zuvor für das selbe "Wirtschaftsgut" ein Beitrag um die 50 Millionen Euro von einem Marktteilnehmer geboten wurden. Als Kölner Verantwortlicher würdest du ja geschäftsschädigend agieren, wenn du über dieses Angebot ernsthaft nachdenken würdest.

Natürlich ist klar, dass Rödder hier den alten "Verhandlungsklassiker" versucht hat mit dem ersten Angebot einen psychologischen Anker zu setzen, der dann die Richtung der weiteren Verhandlungen vorgibt. Dies ist aber ziemlich theoretisch gedacht, in einem Vakuum, in dem man sich hier nicht befand. Und auch nicht besonders innovativ.

Wenn das allerdings echt sein Plan war (im Verbindung mit gestaffelten Boni), dann empfinde ich das zumindest von Außen als reichlich durchschaubar und die Kölner Seite scheint ja auch über die Banalität und Höhe dieses ersten Angebots, als auch die Art und Weise (Mail von Rödder) eher vergrätzt gewesen sein, was natürlich die Verhandlungsatmosphäre nicht gerade verbessert hat.

Vielleicht steckte da aber auch einfach mehr als das dahinter und ich kann es nur nicht sehen. Grundsätzlich, und das ist ja mit früheren Beiträgen von mir belegt, find ich die Einstellung des Herren und die Schaffung dieser Position super und kann das Warum da hinter sehr nachvollziehen.

In Gänze scheint die "Transfer-Maschine" beim BVB ja ganz gut zu funktionieren. Und am Ende ist der Rödder auch eher ausführendes Organ und das Trio Book, Ricken, Kovac entscheidet. Ist aber vielleicht die Frage, wie sehr sich ein Ricken, der ihn ja geholt hat, von ihm "einflüstern" lässt.


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