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Füllkrug (BVB)

markus, Donnerstag, 14.05.2026, 22:28 (vor 21 Stunden, 18 Minuten) @ Gargamel09

Ehrlich gesagt wirkt mir das wie eine sehr weit hergeholte Kausalkette, die am Ende in Richtung Verschwörungserklärung geht.

Da werden einzelne Ereignisse (Interview, fehlendes öffentliches Dementi, Abschiedsspiel, Kaderplanung usw.) im Nachhinein so verknüpft, dass daraus ein geplanter Ablauf entstehen soll. Dafür gibt es aber keine belastbaren Belege.


Immerhin sind das Indizien, dass der Verein damit einverstanden gewesen sein könnte, dass das Interview so rausgehen konnte.

In Zeiten, wo alles 10 x geprüft wird, was veröffentlicht wird, setzt sich Hummels über die Köpfe im Verein hinweg, weil er sich seine Meinung nicht verbieten lassen wollte und das, was in Verträgen verankert sein könnte, vllt. unwirksam ist.

Klingt auch sehr nach Verschwörung.

Da halte ich das beschriebene Szenario doch für wahrscheinlicher.


Das ist schon deshalb unwahrscheinlich, weil kein Verein, der noch halbwegs bei Sinnen ist, kurz vor einem CL-Finale mediale Unruhe braucht und Hummels danach keine Verlängerung mehr bekam. Wenn das alles geplant gewesen wäre, hätte man problemlos verlängern können.

Ein Verein versucht in der Regel, den bestmöglichen sportlichen Erfolg und nicht etwa das exakte Gegenteil zu erreichen.


Der BVB verkündete am Mittwoch vor dem CL Finale auch den Rheinmetall Deal, so richtig auf Ruhe war man anscheinend nicht aus. Das hat ja selbst das Hummels Interview weit in den Hintergrund rücken lassen, also von daher würde ich mal behaupten, das nicht alles dem sportlichen Erfolg untergeordnet wurde - weil die von einem Sieg im Finale auch nicht unbedingt (realistischerweise) ausgegangen sind.

Den Rheinmetall-Deal ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt zu veröffentlichen, war strategisch sinnvoll. Der Deal hatte in der breiten Öffentlichkeit kein großes Empörungspotenzial. Der Unmut kam vor allem von den aktiven Fans – und auch das erst später, weil das letzte Bundesliga-Heimspiel bereits vorbei war.

Das Hummels-Interview hingegen, in dem er den Trainer öffentlichkeitswirksam zerlegt, kann ein paar Tage vor dem Finale nur Schaden anrichten. Und nur weil die Chancen auf einen Sieg gering sind, heißt das doch nicht, dass man mit einer absoluten Scheißegal-Einstellung in dieses Spiel geht.

Die Wunden der Niederlage waren danach auch schnell verheilt.
Das tat 2013 ganz anders weh, das ist man ins Finale auch nicht die die Jungfrau zum Kinde gekommen, da war die Mannschaft einfach ne Klasse für sich.

Das ist doch aber auch Vergangenheitsverklärung. Ins Finale kam man mit sehr großem Glück (Málaga) und in der Liga lag man 25 Punkte hinter Bayern München. Die „Klasse für sich“ hatte man 2011 und 2012.


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