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Füllkrug (BVB)

Gargamel09, Donnerstag, 14.05.2026, 19:51 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 59 Min.) @ markus

Freigegeben“ heißt in dem Kontext nicht, dass der Verein den Inhalt kontrolliert oder jede Aussage abgesegnet hat. Das bedeutet eher, dass das Interview organisatorisch abgestimmt war und der Verein davon wusste. Ein Profi kann Interviews grundsätzlich nicht einfach vom Klub verboten bekommen, und bei großen Medien gibt es in der Regel auch keine vollständige inhaltliche Freigabe durch den Verein.


Aber sicher doch. In dem Geschäft, mit dem brisanten Inhalt, würde ein Verein das niemals durchwinken, nicht mal ansatzweise und schon gar nicht das drin lassen, was wirklich harter Tobak ist - wenn sonstige Interviews und PKs nur noch eine Sammlung von Floskeln und vieler Worte ohne Mehrwert sind.


Deine These war doch aber, dass der Verein es durchgewunken hat.

Aber sich doch heißt ja, dass der Verein das Interview ohne Dinge zu beanstanden durchgewunken hat, sonst wären die nie zu lesen gewesen, so brisant die Aussagen waren.

Und ein Hummels wird den Verein natürlich über das Interview informiert haben und dann lassen sie sich das natürlich erst mal unterbreiten, zumal das Spiel der Spiele vor der Tür stand.


Ich schrieb doch: „Das bedeutet eher, dass das Interview organisatorisch abgestimmt war und der Verein davon wusste.“

Darauf bin ich eingegangen...Ein Profi kann Interviews grundsätzlich nicht einfach vom Klub verboten bekommen, und bei großen Medien gibt es in der Regel auch keine vollständige inhaltliche Freigabe durch den Verein.

Natürlich kann der Verein das einem Spieler "verbieten", vertraglich wird das auch irgendwie geregelt sein, der Spieler kann sich dennoch drüber hinwegsetzen und All-In gehen, wir sprechen hier aber über Hummels und der wollte es sich mit dem Verein garantiert nicht verscherzen - nicht wegen Terzic - weil er auch wusste, dass er nicht der Einzige war, der das so gesehen hat, weder unter den Spielern, noch den Verantwortlichen.
Wenn es ein Interview gibt, dass ein Verein vor einem CL Finale verboten hätte, weil das nun wirklich alles andere als ein netter Plausch über das CL Finale war, sondern es richtig zur Sache ging, dann wäre es dieses Interview gewesen und sie haben es nicht kassiert, nicht mal die heftigsten Aussagen streichen lassen.

Wie man dann auch feststellen konnte, war das kein Alleingang von Hummels, man hätte aus Vereinskreisen spätestens nach dem Finale gehört, dass Hummels der Mannschaft mit dem Interview einen Bärendienst erwiesen hat und auf keinen Fall hätte er dann ein Jahr später sein Abschiedsspiel bekommen.
Das hatte schon alles Hand und Fuß. Kein Ruhmesblatt für die Profifußballabteilung, aber irgendwas werden sie damit schon bezweckt haben, sonst wäre es dazu so nicht gekommen - er kann immer noch Greenkeeper beim BVB werden, es hat seinem Ansehen unter einigen Fans geschadet, woanders aber nicht in dem Maße.

Und dass es sich große Medien auch rausnehmen können, so ein Interview freizugeben, ohne den Verein zu informieren, mag ja sein, nur versaut man sich dann das Verhältnis. Und es gab wie gesagt im nachhinein auch keine Dementis, weder zum Inhalt, noch eine Beanstandung zum Zeitpunkt, daran kann man schon erkennen, dass das alles schon so gewollt war.

Das einzige, was an dem Interview komisch ist, ist nicht der Inhalt, sondern der Zeitpunkt und damit geht ein Medienhaus auch nicht einfach so an die Öffentlichkeit, weil es zukünftig auch noch Interviews machen möchte.

Die brauchen die Freigabe des Vereins und die gab es anscheinend, sonst hätte man sich von Seiten des BVB auch irgendwie mal geäußert, dass das ohne Kenntnis geschehene ist und da war nie was von zu hören. Und den Inhalt haben sie auch nicht beanstandet.


Dass Hummels danach gehen durfte, spricht doch stark dafür, dass der Verein mit dem Inhalt nicht einverstanden war, ihn aber nicht verhindern konnte.

Denn sonst wäre doch folgendes deutlich sinnvoller gewesen:

- Man gibt das Interview nicht frei.
- Der Störfaktor kurz vor dem Finale ist nicht vorhanden.
- Man hätte mit Hummels verlängern können (zum damaligen Zeitpunkt war er noch immer einer der besten Innenverteidiger.

Wie oben schon erwähnt, wäre das Tischtuch zerschnitten gewesen, hätte er ein Jahr danach nicht (schon) sein Abschiedsspiel bekommen. Das Interview wäre keins gewesen, was man soeben mal aus der Welt geschafft hätte, wenn der Verein auf Hummels ob des Inhalts sauer gewesen wäre, dieses veröffentlicht worden wäre, obwohl man das nicht wollte.

Ob eine Verlängerung mit Hummels ohne das Interview passiert wäre, who knows, kann man sicherlich argumentieren, dass das der Grund für die Trennung war, wohlmgl. wäre es ohnehin dazu gekommen. Mit Huijsen stand ein Toptalent vorm Wechsel zum BVB, bestimmt nicht ohne Stammplatzgarantie. Also max. Reservistenrolle für Hummels.


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