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Füllkrug (BVB)

markus, Donnerstag, 14.05.2026, 16:23 (vor 11 Stunden, 25 Minuten) @ Gargamel09

Die einzige Trennung, die sauber abgelaufen ist, war die von Hummels. Das geht halt so nicht, dass man einen Trainer in den Medien komplett demontiert. Das sind interne Angelegenheiten, die auch intern bleiben sollten.


Manchmal müssen Dinge eben an die Öffentlichkeit und wenn die das hätten verhindern wollen, hätten sie das Interview nicht durchgewunken. Da mag man den Schuldigen bei Hummels suchen, er war letztendlich ein Erfüllungsgehilfe, der die Meinung schon Monate zuvor durch die Blume bei einem Hallenturnier während der Moderation geäußert hat. Hummels sein Ding machen lassen und dann Terzic gebeten zu gehen. Letztendlich wird Mats hier wieder sehr Willkommen sein - gab ja das Abschiedsspiel, Terzic aber auch, nur nicht mehr als Trainer.


Für mich ist die Theorie nicht wirklich schlüssig. Watzke hat kurz zuvor öffentlich mehrfach klar hinter Terzić gestanden. Wenn der Plan gewesen wäre, Hummels als „Erfüllungsgehilfe“ vorzuschicken, wäre es außerdem merkwürdig, dass am Ende Hummels gehen musste. Und Terzić ist offiziell selbst gegangen bzw. hat um die Vertragsauflösung gebeten. Man kann über interne Spannungen spekulieren, aber daraus einen gezielten Vereinsplan zu machen, ist für mich ein ziemlich weit hergeholt.


Hinter jemanden zu stehen, ist in dem Geschäft nicht gleichbedeutend mit der bleibt.
Jobgarantien gibt es in dem Geschäft ja ohnehin kaum und weil man damals mit dem Fußball nicht zufrieden war, was dann auch in dem Interview von Hummels angesprochen wurde, war es dann auch nicht mehr so überraschend, dass er gehen musste bzw. von "selber um Auflösung gebetene hatte".

Terzic ist ja auch nicht blöd, wenn so ein Interview durchgewunken wird und dann springt ihm niemand zur Seite, dann wusste er spätestens zu diesem Zeitpunkt doch, was da Phase ist. Auch kam nach dem CL Finale meines Wissens nach nichts in Richtung ET, wo er mal gelobt wurde. Das Finale war anscheinend nicht nur bei den Fans wieder schnell aus den Köpfen.

Kann natürlich sein, dass Terzic das dann als fehlende Rückendeckung bewertet hat und deswegen gehen wollte, was dann natürlich dem nahekommt, dass er um die Auflösung gebeten hat, dann aber aufgrund fehlenden Supports der Elefantenrunde.

Freigegeben“ heißt in dem Kontext nicht, dass der Verein den Inhalt kontrolliert oder jede Aussage abgesegnet hat. Das bedeutet eher, dass das Interview organisatorisch abgestimmt war und der Verein davon wusste. Ein Profi kann Interviews grundsätzlich nicht einfach vom Klub verboten bekommen, und bei großen Medien gibt es in der Regel auch keine vollständige inhaltliche Freigabe durch den Verein.

Wenn das so wäre, hätte der BVB das Interview gestoppt. Denn kurz vor einem Champions League Finale ist so ein Interview nie sinnvoll.


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