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Sehnsucht und Utopie "Identifikation" (Emotion vs. Business) (BVB)

Hatebreed, Montag, 13.04.2026, 09:29 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 47 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Da prallen mehr denn je gerade Welten aufeinander.

Gerade in unsicheren Zeiten wünschen sich viele Fans Spieler, die sich – wie sie selbst – mit ihrem Verein identifizieren, langfristig bleiben und emotionale Bindung zeigen. In dem heutigen Fußballgeschäft ist das aber eine Ausnahme, wahrscheinlich sogar vereinsübergreifend eine Utopie. Mehr Transfers & mehr Geld, Berater, Karriereplanung, Imagepflege, Werbeeinnahmen / Sponsoring von Spielern - nüchtern betrachtet ist es ein Arbeitsverhältnis - im Gegensatz zu unseren arg zeitlich limitiert. Es wird für die 10-15 Jahre das Beste herausgeholt.

Wer identifiziert sich denn in der heutigen Zeit in der Bundesliga noch gnadenlos mit seinem Verein? Rocco Reitz mit Sicherheit nicht. Kimmich fällt mir da ein, aber da passt halt auch alles: Gehalt, sportlicher Erfolg, Perspektive...

War es früher anders? Gefühlt ja. Meine Kindheitsidole Ricken, Zorc, Reuter, Kohler, Sammer haben alle ihre Karriere bei uns beendet. Aber wie das bei anderen Vereinen war, dafür fehlte mir der Blick über den Tellerrand.

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Block 24


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