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Achtelfinale einkalkuliert (Spieltage)

PePopp, Donnerstag, 26.02.2026, 16:40 (vor 1 Stunden, 40 Minuten) @ CF
bearbeitet von PePopp, Donnerstag, 26.02.2026, 16:44

Aja, übersehen! Bin ich voll deiner Meinung! Achtelfinale zu kalkulieren ist schon - puh - etwas realitätsfremd


Was heißt denn einkalkulieren? Finanziell zu 100% davon ausgehen darf man natürlich nicht. Das wäre absurd. Aber wenn ich vor der Saison eine Zielsetzung ausgebe, dann muss da das Achtelfinale schon drin stehen. Ansonsten kann man sich Zielsetzungen auch gleich sparen. Und natürlich fließt das auch in irgendeiner Form in die finanzielle Planung mit ein. In der Regel nimmt man dafür eine gewisse Wahrscheinlichkeit für das Erreichen des Ziels an.


Nein. In der früheren Gruppenphase konnte man unter Berücksichtigung der Lostöpfe und Vergangenheit halbwegs gut mit dem AF kalkulieren. Das fällt nun weg, da es 1. keine langfristigen Erfahrungen mit dem neuen Modus gibt und 2. erst noch eine weitere KO-Runde ansteht, die zudem nichts mit Setzliste zu tun hat, sondern komplett auf Losglück basiert.

Natürlich kannst du dennoch eine Wahrscheinlichkeit zuordnen, die du für deine Planung vor der Saison verwendest (auch unter Berücksichtigung von Losglück und -pech).

Zum Beispiel so (die Zahlen sind einfach mal ins Blaue, die Aufgabe der Planer ist es, diese gut/realistisch zu treffen - im Fußball kann sich dabei sogar ganz gut an den Buchmachern orientieren):

95% Zwischenrunde wird erreicht
50% Achtelfinale
15% Viertelfinale
5% Halbfinale
2% Finale
1% Titel

Dann nimmst du die jeweiligen Prämien, multiplizierst diese mit den Wahrscheinlichkeiten und hast ein finanzielles Ziel. Ggf. kannst bzw musst du noch weitere Korrekturfaktoren einbauen damit das finanzielle Ziel nicht unrealistisch hoch wird, da v.a. die Prämien für das Erreichen des Finals und für den Titelgewinn sehr hoch sind (und natürlich müssen auch Spielerprämien etc. berücksichtig werden, diese wirken so gesehen auch schon korrigierend), aber die Zahlen dafür sind ja in der Regel bekannt.

Klar kannst du jetzt hergehen und nimmst die Zwischenrunde als Ziel, aber damit stößt du wie bereits geschrieben sowohl Sponsoren als auch ambitionierte Spieler vor den Kopf. Ist natürlich toll jedes Jahr alle Ziele zu erreichen, aber die sagen dann auch, warum soll ich da investieren, warum soll ich da hin, die sind ja eh immer mit dem Minimum zufrieden.

Und natürlich darfst du auch nicht so planen, dass ein Verfehlen eines oder gar mehrere Ziele sofort finanzielle Schwierigkeiten bedeutet, aber deshalb plant man halt in der Regel auch so, dass bei Erreichen der Ziele Gewinn abfällt und man nicht gerade so bei Null rauskommt. Und auch ein Jahr mit moderatem finanziellen Verlust darf bei gesunder Planung noch kein großes Problem sein.


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