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Vermittelnder Ansatz (Sonstiges)

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 19.02.2026, 16:54 (vor 1 Stunden, 49 Minuten) @ Greensynapse

Was unter anderem daran liegt, dass "Hate Speech" halt ein wunderbarer Kampfbegriff ist. Und ich möchte nicht, dass die Stiftung der Stasi-Kahane das definiert.


Gerade im Zusammenhang mit Fußball wäre das doch eine Endlosdiskussion. Von mir aus dürfen mich Blaue gerne "Zecke" nennen, kann damit leben. Für andere ist das schon Nazisprech, weil man eine Person damit entmenschlicht.

Oder ein "Wie kann der Vollidiot da so hingehen?" im Zusammenhang mit einem Foulspiel. Eine personenbezogene Beleidigung - aber ist das jetzt im Fußballkontext ok?


Dass es für Dich ok ist, wenn Dich jemand "Zecke" nennt, ist aber nicht der Punkt. Es geht um die Verrohung der Kommunikation im öffentlichen Raum und die steht nicht zur Disposition einzelner. Andernfalls gäbe es z.B. keinen Rassismus mehr, weil Du z.B. immer dunkelhäutige Menschen finden wirst, die sich an bestimmten Äußerungen nicht stören.

Doch, genau darum geht es. Was ist die Definition von "Hate speech", wo die Grenze? Für mich fällt dieses "Zecke" im diesem Kontext nicht darunter, sondern sehe es als Ausdruck einer "historischen" Rivalität, ohne den Sinn einer Entmenschlichung.


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