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Vermittelnder Ansatz (Sonstiges)

Greensynapse, Donnerstag, 19.02.2026, 16:43 (vor 1 Stunden, 59 Minuten) @ Sascha

Was unter anderem daran liegt, dass "Hate Speech" halt ein wunderbarer Kampfbegriff ist. Und ich möchte nicht, dass die Stiftung der Stasi-Kahane das definiert.


Gerade im Zusammenhang mit Fußball wäre das doch eine Endlosdiskussion. Von mir aus dürfen mich Blaue gerne "Zecke" nennen, kann damit leben. Für andere ist das schon Nazisprech, weil man eine Person damit entmenschlicht.

Oder ein "Wie kann der Vollidiot da so hingehen?" im Zusammenhang mit einem Foulspiel. Eine personenbezogene Beleidigung - aber ist das jetzt im Fußballkontext ok?

Dass es für Dich ok ist, wenn Dich jemand "Zecke" nennt, ist aber nicht der Punkt. Es geht um die Verrohung der Kommunikation im öffentlichen Raum und die steht nicht zur Disposition einzelner. Andernfalls gäbe es z.B. keinen Rassismus mehr, weil Du z.B. immer dunkelhäutige Menschen finden wirst, die sich an bestimmten Äußerungen nicht stören.

Und es ist schön, wenn man Eier aus Stahl hat und einem ein Shitstorm nichts ausmacht. Aber es gibt eben auch andere Menschen, denen entsprechende Erfahrungen extrem nahe gehen. Und ich meine, die haben in einer Demokratie auch einen Schutz verdient, den ich jetzt höher hängen würde, als anonym einen Spieler als "Vollidioten" zu bezeichnen. Wenn einem das so wichtig ist, warum dann nicht mit dem eigenen Namen dazu stehen und sich der sozialen Kontrolle aussetzen? Ist ja jetzt nicht so, dass da "Truth to the Power" gesprochen wird.


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