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Tittmar: Aki soll sein Schweigen brechen (BVB)

markus, Freitag, 11.07.2025, 15:40 (vor 185 Tagen) @ Giog

Es bleibt für mich dabei es albern zu finden, dass es einerseits gezielte Watzke-Aktionen sein sollen, während andere Indiskretionen nur aufgrund exzellenter Recherchearbeit den Weg in die Öffentlichkeit finden.

Außerdem ist es eben einigermaßen logisch, dass ich die Gremien übertölple, wenn ich entgegen vorheriger Einlassungen öffentlich meine Bereitschaft zur Kandidatur mit einem neuen Team kommuniziere. Das dies abseits von nicht tolerierbaren Unwahrheiten dann eben auch negative Reaktionen auslöst und (negative) Dinge an die Öffentlichkeit gespült werden, musste dem "Team Lunow" aber doch klar sein.


Richtig.

Ich frage mich nach wie vor – und bislang konnte kein Lunow-Unterstützer darauf eine überzeugende Antwort geben –, warum die Presse überhaupt über seine Kandidatur informiert wurde. Was genau hat man sich davon versprochen?

Wenn ich Mitglied des Wahlausschusses wäre, der zu diesem Zeitpunkt noch keine Entscheidung getroffen hat, würde mich das irritieren. Es drängt sich der Eindruck auf, als wolle Lunow mit dieser Aktion gezielt öffentlichen Druck auf den Ausschuss ausüben, nach dem Motto: Wenn ich öffentlich verkünde, dass ich kandidiere, wird der Ausschuss kaum noch an mir vorbeikommen und muss mich ins Rennen schicken.

Dabei ist doch nicht entscheidend, ob irgendjemand öffentlich seine Kandidatur erklärt, sondern einzig, ob der Wahlausschuss entsprechende Kandidaten vorschlägt. Erst danach sollte eine Kandidatur öffentlich gemacht werden.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Vorgehen innerhalb des Ausschusses nicht auf Begeisterung stößt. Denn dieser steht nun unter Druck und müsste im Zweifel öffentlich erklären, warum eine Kandidatur ausbleibt, die zuvor bereits medienwirksam angekündigt wurde. Es ist nicht ausgeschlossen, dass intern sogar diskutiert wird, ob jemand, der so agiert, überhaupt die nötige Eignung mitbringt.


Nach meiner Kenntnis tagt der Wahlausschuss nur ein paar Wochen vor der MV. Wie willst du da die Mitglieder in drei Wochen davon überzeugen, dass sie dir deine Stimme geben sollen? Alles, was ihr hier abverlangt, entspricht einfach nur dem bisherigen Prozedere, dass geräuschlos der Staffelstab an den nächsten Präsidenten übergeben wurde, die Mitgliedschaft kurz vorher informiert wurde und der Kandidat dann mit 99,7 % von der MV abgenickt wurde. Das lässt sich aber nunmal nicht auf die Situation anwenden, in der es möglicherweise zwei veritable Kandidaten für das Präsidentenamt gibt.

Ja. Das ist aber auch ein Problem der Satzung, die ein solchen Vorgehen ermöglicht. Eine Kandidatur mit einer gewissen Zahl an Stützungsunterschriften wäre sinnvoller. So läuft es auch politischen Wahlen und in betriebsverfassungsrechtlichen Organen. Dass ein Wahlausschuss in so engem Rahmen eine Vorauswahl treffen kann und in der Vergangenheit auch immer nur einen Kandidaten je Posten vorgeschlagen hat, mit Ergebnissen wie bei Wahlen in Nordkorea, ist nicht unbedingt eine gute Regelung.


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