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Watzke: die durchschnittlichen Fans hatten kein Problem (Fußball und Sport allgemein)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 28.02.2024, 19:28 (vor 703 Tagen) @ uwelito
bearbeitet von FourrierTrans, Mittwoch, 28.02.2024, 19:32

Watzke im Kicker

https://www.kicker.de/durchschnittliche-fans-hatten-kein-problem-watzke-ueber-folgen-des-investor-aus/999043/artikel

Ich halte mich für einen durchschnittlichen Fan und hatte ein Problem und war ganz sicher keine Ausnahme. Und ich sehne mittlerweile den Tag herbei, wo ich seine überhebliche, besserwisserische und auch heuchlerische Art nicht mehr ertragen muss, diesen „Chef der Bundesliga“. Die Umfragen, auch wenn diese nicht wissenschaftlichen Standards genügt haben, komplett zu ignorieren, zeugt davon, dass Watzke immer ein unaufrichtiger Gesprächspartner war und auch weiterhin gewesen wäre. Diese Unaufrichtigkeit enttäuscht mich auch menschlich. Oder ist es vielleicht „nur“ Realitätsverlust? Wenn ich diesen von der Realität vollkommen entkoppelten Müll lese, kommt mir Bertolt Brechts „Die Lösung“ in den Sinn.

Der "Chef der Bundesliga", der seinen eigenen Club seit Klopps Abgang nur bedingt im Griff hat, sich aber parallel nicht zu schade ist, ein paar andere Machtpöstchen im deutschen Fußball zu besetzen. Die ganze Bling-Bling-Welt rund um die Strobelallee zeigt mMn auch recht deutlich, wie er eigentlich tickt. Aber ab und an muss man dem Pack auf der Tribüne halt gewogen zuwinken, ist ja schließlich gut fürs Image bei Borussia.

Das Problem des "durchschnittlichen Fans" ist doch auch, dass sich dieser in der Regel gar nicht so tiefgehend mit den Folgen und dem Inhalt dieses Deals auseinandersetzt. Ich würde mich auch mittlerweile als Durchschnittsfan bezeichnen, wenn man das so überhaupt noch sagen kann bei dem sporadischen Einblick in die Liga außerhalb des BVB, kenne aber zumindest noch in den relevanten Zügen die Hintergründe. Für viele gilt das nicht. Die haben dann die Kröte zu schlucken, wenn das Ganze in 2-3 Jahren wieder die Preisspirale weiter nach oben treibt. Um sich den ganzen Zirkus komplett zu gönnen, muss man mittlerweile ja sicherlich über 100 Euro pro Monat berappen, sofern man das denn will (Grüße gehen raus ans Bundeskartellamt, dass den so ziemlichen einzigen nicht Alleinerwerbsverbots-würdigen Markt in Deutschland zu Lasten des Endverbrauchers torpediert hat). Ich habe sowohl die Proteste als auch den ganzen Zirkus drumherum gelassen gesehen, weil die Preisspirale für mich ähnlich relevant ist wie Zigarettenpreise. Sie berühren mich einfach nicht (abgesehen vom DK-Preis). Aber die ganze Art und Weise, wie diese widerlichen Machenschaften im Hintergrund agieren, ist einfach nur abstoßend und ich freue mich sehr für die aktive Fanszene. Ich würde es auch feiern, wenn man die Eskalationsspirale weiter nach oben dreht und man als Forderung beispielsweise ein bundesweites Stadionverbot von Kind fordert. Ansonsten werden ab kommende Woche reihenweise Spiele abgebrochen. Da geht noch viel mehr.


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