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Sag doch einfach, .... (Spieltage)

koom, Montag, 22.01.2024, 10:25 (vor 725 Tagen) @ Sascha

Wird am Ergebnis nichts ändern. Und die Argumente wurden auch schon aufgezählt in der Vergangenheit, aber da das eben viel Meinung ist, gibt es da keine Ergebnis oder Akzeptanz.

Der Brausekonzern kauft Vereine auf (Österreich, Deutschland, USA, Brasilien), baut sie um und löscht die Geschichte. Das hast nichts mit Sponsoring zu tun.

Beim Beispiel RB Salzburg stimme ich zu. Wobei nichts "gelöscht" wird, die laufen jetzt nicht durch Geschichtsbücher mit dem Rotstift. Aber ja, der Vorgänger-Verein endete. Insolvenzen lassen Vereine auch übrigens manchmal enden. Und das man überhaupt in eine Situation kommt als großer Traditionsverein, wo man Geld braucht, lässt ein anderes Ende auch als nicht unwahrscheinlich erachten. Abgesehen davon: Wenn diese vormaligen Vereine doch so "Vereine" sind, mit Mitgliederabstimmung... wie kommt es, dass sie einem Verkauf an RB zustimmten?

Es werden Spieler hin und her geschoben. Auf zehn Jahre gesehen hat Leipzig mehr Spieler aus Salzburg bekommen als der BVB aus der eigenen Jugend bzw. den Amateuren (Gefühlt, jetzt nicht überprüft).

Und das ist jetzt genau was? Ich würde es clever nennen. Farmteams unterhalten auch viele andere, gerade englische Vereine, zahlreich. Klar, nicht so offen blatant wie es RB macht, aber in einem Milliardenbusiness macht sowas ziemlichen Sinn. Es spart Geld, wenn man Talente entdeckt, ausbildet und weitergibt. Idealerweise in einem Spielsystem.

Man ist nicht auf Transfererlöse angewiesen. So kann man einfach aus einem Kredit eine Schenkung machen.

Möglich, aber das ominöse Financial Fairplay schaut da trotzdem drauf. Auch wenn es sich offenkundig in der Realität (wie bei ManCity) als impotent erweist.

Viel schlimmer ist übrigens, dass Nicht-Grüundungsmitglieder absolut nicht in diesem "Verein" bestimmen können.

Wieviel bestimmst du beim BVB mit? Spielt deine Stimme eine Rolle? Bspw. beim Aufsichtsrat, Präsident, Geschäftsführung, Trainer? Trikotpreise, Design? Mal abgesehen davon ist es erwiesernermaßen auch relativ Banane, ein Unternehmen "demokratisch" mit 1000en Mitgliedern zu führen, die an der Börse notiert sind und ein Volumen von mehreren 100 Millionen Euro haben.

Der Punkt ist, das ich den Fußball anhand der Zahlen sehe. Das sind Konzerne. Das sind keine Vereine. Der Bezug zum Fan ist bei den meisten dieser Vereine miserabel oder vollständig verloren gegangen. Auch hier - siehe die Nmecha-Debatte. Das sind Sport- oder Entertainment-Konzerne, je nachdem, wie man es bewertet.

Deswegen ist das alles deutbar. Ich wollte schon schreiben, dass ich die Sicht nicht so verklärt habe, aber ich versuche, bei den Argumenten nicht beleidigend zu sein. Verklärung wäre das ja aus meiner Sicht. Ich bin da eher mit einer technokratischen Sicht unterwegs.


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