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Pathetische Argumentation, die an den Problemen vorbeigeht (BVB)

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 02.11.2023, 20:20 (vor 841 Tagen) @ Hanseat

Der Schiedsrichter hatte schon immer eine gestaltende und eingreifende Funktion. Durch eine lockere Linie konnte ein Spiel schnell mal feurig werden, durch eine sehr kurze Leine zum Langweiler, weil jeder Spielfluss unterbunden wird. Das hat sich durch den VAR nicht geändert. Genauso wie ein Schiedsrichter genau dann gut ist, wenn seine Entscheidung auf dem Feld bestehen bleibt und eben nicht vom VAR einkassiert werden muss, der Schiedsrichter also wie eh und je garnicht auffällt.

Es kann mir hier auch keiner erzählen, dass man sich nach einem verlorenen Cl-Finale, bei dem die rote Karte des Gegners übersehen wird, ohne VAR besser fühlt als wenn der der VAR eingegriffen hätte und man dank der richtigen Entscheidung gewonnen hätte.

Doch, das würde ich so sagen. Ich kann mich über solche Entscheidungen ärgern, sie aber als Teil des Spiels akzeptieren. Eben als "Nebenprodukt" dafür, dass alles direkt passiert.

Ich finde es auch interessant, mit welchen Spielen der Einsatz des VAR gerechtfertigt wird. Das CL Finale 2013 ist jetzt zehn Jahre her. Es sind wirklich nur wenige, prägnante Situationen, die immer wieder genannt werden. Wenige Situationen, die man im Nachhinein noch als "wäre besser mit VAR gewesen" im Gedächtnis hat. Und für diese wenigen Situationen, in denen man den VAR als wirklich zwingend notwendig erachtet, akzeptiert man dann Spieltag für Spieltag einen tiefen Eingriff im den Spielablauf?


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