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Unsinnige Mentalitätsdebatte... (BVB)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 28.08.2023, 10:18 (vor 912 Tagen) @ koom

Auf der einen Seite ja, auf der anderen Seite, diese ewige Akademisierung des Fußballs hin in Richtung "Wissenschaft" halte ich für völlig overengineered, wenn es nicht um den medizinischen Bereich geht. Die ganzen Herrscharen von Leuten, die da mit ihren Tablets rumlaufen und was von "Boxing" erzählen, keine Ahnung. Gib mir 11 gute Typen die zocken können und ja, auch die richtige Einstellung zum Spiel mitbringen, stell die sinnvoll zusammen und sie werden geil pöhlen. Da werden im Fußball auch zunehmend Erbhöfe verteidigt, die kein Mensch braucht.


Die Sache ist die: Beide Seiten sind wichtig. Der BVB ist aus meiner Sicht sehr unterentwickelt, was den "wissenschaftlichen" Teil angeht. Also konkretes Training, Abläufe, Spielformen etc. Der geht zu sehr nach der "seits 11 geile Pöhler und gehts raus und kicken"-Variante. Und wundert sich dann. Vermutlich, weil sie nicht ausreichend geil genug pöhlen. Aber auch andere Klubs versuchen einfach, bergeweise massiv gute Kicker anzusammeln und wundern sich dann, warum man trotzdem keinen Erfolg hat. Ist da nicht eine Lehre, die man daraus ziehen könnte?

Und mir gehts auch nicht um Boxing oder irgendwelche anderen Showparameter, die für die Analyse vielleicht spannend sind und das man ne Trainingsform etwas anpasst, wenn man wo ne Schwäche hat. Nein, es geht um grundlegendes: Korrektes Verschieben zum Ball, Nachrücken, gutes Anlaufen etc. Quasi die kleine Klopp-Schule, wenn man so will. Das macht der BVB einfach unzureichend.

Klar, ein professionelles und mit allen Bereichen gut abgestimmtes Trainingsprogramm ist elementar. Spielformen, ja, da gibt es auch Präferenzen beim Trainer. Manche, insbesondere die Großen, bringen dann ja sogar ihre Spieler mit, um ein Spielsystem X zu spielen.
Ich bin bei solchen Dingen nicht dabei, aber ich tue mich schon schwer damit zu glauben, dass Borussia Dortmund einfach kein vernünftiges Trainingsprogramm und entsprechende Abläufe aufbereitet. Zumal es ja auch Spiele gibt/gab, die waren sensationell und eine Woche später gegen Bochum oder Köln hatte man das Gefühl, es ist eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz, drei Klassen schlechter.

Das gleiche gilt für Dinge wie "Aber wenn halt vorne keiner zuläuft, presst, stört und die Abwehr beim Spielaufbau auch nur beste Wünsche mitgibt, dann schaut das halt so aus, wie es ausschaut.". Auch hier, ich bin nicht dabei, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Terzic oder wer auch immer, solche einfachen Aufgaben nicht plant und in der Mannschaftsbesprechung konkret verteilt. Jeder Landesligatrainer macht das. Sie werden einfach nicht konsequent umgesetzt, ist mein Eindruck, insbesondere bei gegnerischen Mannschaften und Spielen, wo es weh tut.


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