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Stocken die BVB-Transfers? Was Kehl und Terzic sagen (BVB)

koom, Donnerstag, 13.07.2023, 11:21 (vor 1125 Tagen) @ Scherben

Natürlich hätte man als Signal für die Fachkundigen (dicker aufzutragen war vermutlich nicht drin) einen tollen Namen für einen Sack voll Geld kaufen können, aber das allein ergibt ja keine sinnvolle Kaderzusammenstellung.

Ach je, nicht pikiert sein. Alvarez war jetzt nicht der Riesenname und Defensivspieler entfachen selten große Freude und Angriffslust beim normalen Fan. Der will halt lieber von einem Goalgetter hören. So war das gemeint.

Und ein richtiger Sechser wäre etwas, das der sinnvollen Kaderzusammenstellung aus meiner Sicht sehr helfen würde. Es ist EIN brauchbarer Sechser momentan am Start. Der aber gerne mal rumverschoben wird, wenn woanders ein vermeintliches Problem auftritt. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, plant man problemlos 50+ Spiele in der kommenden Saison, die wird man mit nur einem Sechser nicht ideal bestreiten können.

Es ist offenbar ein Ziel der sportlichen Leitung, die Fixgehälter deutlich herunterzufahren und stattdessen mit erfolgsabhängigen Prämien zu arbeiten, und mein Gefühl sagt mir, dass das bis vor wenigen Monaten hier im Forum auch mehrheitsfähig gewesen wäre.

Wenn dem so ist, dann finde ich das auch gut. Aber ich sehe gerade nicht, dass die Fixgehälter wesentlich runter gehen. Reus, Moukoko & Co. lassen sich nach wie vor extrem gut bezahlen, auch Nmecha bekommt ein ausgesprochen großes Fixgehalt. So ganz scheint mir das nicht so sein, aber du darfst das gerne mit Zahlen und Fakten gerne untermauern.

Da wird schon noch was passieren. Nur vermutlich wirtschaftlich vernünftig.

Die "wirtschaftliche Vernunft" ist halt immer so eine Sache. Und natürlich sind Entscheidungen immer schwierig auf dem Niveau. Es sind schon einige Vereine hart aufs Fressbrett gefallen, weil sie dachten, dass das bestehende Team mit nur 1-2 Wechseln auch in der nächsten Saison das gleiche leisten wird. Oder mehr.

Es ist verführerisch zu glauben, dass die Rückrunde jetzt den Status Quo definiert und die Hinrunde mehr der Ausrutscher war, weil dort Adeyemi und Can noch "falsch" spielten und Haller gar nicht. Es kann gut sein, dass es in der neuen Saison mit Adeyemi-Haller-Malen offensiv rollt, Bellingham war eh nicht mehr der dominante Faktor in der Rückrunde, das wird Nmecha wohl auch leisten können usw. Möglich.

In der Regel ist es aber so, dass alle Vereine versuchen, ihren Status Quo zu verbessern. Das klappt mal mehr, mal weniger. Es ist auch gar nicht relevant, wie vielen Vereinen das gelingt. Aber schon letzte Saison mischten plötzlich Freiburg und Union lange ganz vorne mit, weil sie viel richtig machten. Die Bayern sind momentan auf einem guten Weg, sehr viel richtig zu machen. Dortmund - verbessert sich "individuell" gerade nicht. Man sichert sich auch nicht ab, in dem man dem Kader an neuralgischen Punkten (Sechser, Mittelstürmer) etwas Breite und Variation gibt. Fallen Haller oder Can aus gibt es keinen Ersatz. Moukoko und Modeste liefern beide nicht mal im Ansatz das, was Haller da vorne bietet. Moukoko ist spielerisch eher ein Ersatz für Malen.


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