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Schluss, aus und vorbei? (BVB)

Radu, Mittwoch, 05.07.2023, 08:08 (vor 1134 Tagen) @ holgernova

Genau. Es zählt laut Wertekodex das Verhalten nach Eintritt in den Verein. Ab dann muss genau geprüft werden, ob diese Werte auch gelebt werden. Das Problem liegt also auch beim Spieler, ob er sich überhaupt zu diesen Werten bekennen kann.

Das Problem ist aber der Wertekodex an sich, er hat inhaltliche Fehler. Nicht aus der Perspektive von neutralen Menschen, Fans oder generell tolerant denkenden Personen. Ich bin z. B. aus jeder Art Religionsgemeinschaft ausgetreten, weil ich deren Werte nicht teile.

Bin ich aber bekennender Christ, am Besten noch Katholik, kann ich garnicht Homophobie gutheißen.

Das ist das Dilemma. Wir wollen offen sein und laut Grundgesetzt alles tolerieren. Bin ich dabei. Aber geht man in die Manifeste z. B. einzelner Religionen entsteht automatisch dieser Wiederspruch.

Das muss man dann tolerieren. Genauso wie jeder in unsererm Verein dann die Werte tolerieren muss. Heißt, er muss es nicht kommentieren, wenn es zu moralischen Gegenargumenten kommt.

Aber es ist utopisch, wie hier im Forum bereits geschriebe, dass der Spieler sich aktiv und deutlich zu Homophobie bekennt.

Das Problem ist also das zwei Wertekodexe, bzw. Moralwelten aufeinandertreffen, die in unserer Gesellschaft ja leider daseinsberechtigt sind.

Demokratie ist somit, nicht alles Gut zu heißen, aber auch nicht seine moralischen Werte (hier religiös gemeint) auf andere zu übertragen.

Die Lösung: Religiöse Ansätze haben in unseren Verein nichts verloren. Es zählen die Satzung und die Werte.


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