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Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt" (Fußball und Sport allgemein)

markus, Dienstag, 02.05.2023, 17:11 (vor 1002 Tagen) @ koom

Ja. Nein. Vielleicht. Es ist albern, mit den Kindermitteln von damals den Fußball zu leiten. Da hoppeln Gehaltsmillionäre über den Platz, die Frage um den Ausgang eines Spiels kann zweistellige - und mehr - Millionensummen bedeuten. Ich finde das kein Stück zeitgemäss und ziemlich albern.

Das halte ich für ein Totschlagargument. Auch vor dem VAR, ja sogar schon in den 90ern, ging es um Millionensummen im Fußball. Und trotzdem gab es keinen VAR und alle sind damit klargekommen. Ich gehe sogar so weit und würde behaupten, dass gerade auch die Fehler den Fußball so sonderbar machen. Das Wunder gegen Málaga ist immer noch in den Köpfen als purer Wahnsinn abgespeichert. Mit VAR wäre es nach Prüfung wegen Abseits zurückgenommen worden und keine Sau würde sich heute noch daran erinnern. Kurios dann, wenn sich hier Leute über eine Fehlentscheidung im Finale aufregen. Einem Finale, das man ohne Fehlentscheidung gar nicht erreicht hätte. Auch der Wahnsinn 2001 am letzten Spieltag hätte so nicht stattgefunden, denn der indirekte Freistoß hätte so nicht gegeben werden dürfen (auch wenn das nicht VAR-relevant ist, eine Fehlentscheidung war es dennoch). Der Wunsch nach absoluter Fehlerfreiheit ist einer, den man Fußball nicht erfüllen kann. Man kann sie mit VAR minimieren, doch ist der Preis dafür zu hoch.


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