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Englische Fußballmedien vs. Deutsche Fußballmedien (Spieltage)

koom, Montag, 03.04.2023, 14:05 (vor 1017 Tagen) @ Will Kane

Erstaunlicherweise (oder auch nicht) wurden diese Dinge in deutschen Medien kaum oder gar nicht benannt.

Gut beobachtet. Das liegt auch und gerade wohl daran, dass in Deutschland hier in dem Bereich immer noch sehr viel Amateure unterwegs sind. Der Doppelpaß ist vermutlich die krasseste negative Ausprägung davon, aber durchaus sinnbildlich. Medientechnisch ist es das, was "funktioniert". Im Grunde immer der BILD-Ansatz: Wer gewinnt, hat recht. Wer verliert, ist ein Vollidiot und unfähig. Wenn kleine Vereine/Spieler was gut machen, wird es ewig ignoriert, weil sich alle Aufmerksamkeit auf die Bayern (und dann Dortmund, Leipzig) fokussiert.

Klar, in England gibt es auch solche Krawallmedien. Aber generell auch sehr viel breiter aufgestellt eine Szene von Leuten, die seit Jahren "fachlich" an das Thema gehen. Und die auch sehr viel weniger durch den Kakao gezogen werden als hierzulande, wenn sich einer vom Grasfressenleitwolfmentalität-Duktus löst und erklärt, warum eine Szene so doof aussah.

Und wohl auch gerade in Deutschland WILL man immer einen Schuldigen haben. Keine "Versagenskette" und Ursache. Nein, am Ende war es der eine, der es verkackt hat. Wenn man sich da die diversen Diskussionen dieses Jahr anschaut (Neuers Torwartfehler - der dadurch zustande kam, dass Süle ein Abseits verpennte oder Guerreiros "damussmandochsprintenauchwennsnichtsbringt"-Werke).


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