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Werder und der Pausentee (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 02.04.2023, 22:51 (vor 1017 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Es fällt schon ein wenig auf, dass Werder in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn sich gehäuft Gegentore fängt. Als ob etwas im Pausentee wäre, wie man in früheren Zeiten gerne sagte.

Als Reaktion auf die erste Halbzeit ändert der Gegner etwas in seinem Spiel, Werder reagiert vor allem im Mittelfeld nicht darauf, in der Abwehr wird Ordnung zu Unordnung, individuelle Fehler kommen hinzu - und schon steht es 0:2. Nicht immer gelingt es dann, noch den Ausgleich oder gar den Siegtreffer zu erzielen.

So wie heute, in einer insgesamt schwachen Partie zweier an sich gleichwertigen Teams. Erneut eine unnötige Niederlage, erneut nicht die notwendigen Punkte zur Sicherung des Klassenerhaltes geholt. Nach der WM-Pause läuft es eher bescheiden bei Werder. Hoffenheim hingegen mit einem wichtigen Sieg im Abstiegskampf.

Werder hat noch 9 Punkte Vorsprung auf Rang 16. Das hört sich im ersten Moment nicht sonderlich bedrohlich an. Aber in der Abstiegssaison hat man das letzte Saisondrittel auch völlig in den Sand gesetzt und einen ähnlichen Vorsprung verspielt. Seinerzeit wie auch in der aktuellen Saison sind die Gegner den letzten Partien solche, gegen die man kaum Punkte wird holen können (u.a. Bayern, Leipzig, Union). Zwar sind mit den Blauen und Hertha zwei Mannschaften aus der aktuellen Abstiegszone auch mit dabei, aber deren Form ist momentan besser als sie Werders.

Trainer Werner macht in dieser Situation auch nicht unbedingt die beste Figur. Sicherlich ist das Mittelfeld die große Schwachstelle über im Kader, aber eine Startelfaufstellung mit Schmid, Schmidt und Groß spricht von vorneherein nicht für den erforderlichen Defensiveinsatz. Auch die Dreierabwehrkette positionsmäßig zu ändern war nicht der glücklichste Schachzug.

Füllkrug, Ducksch, Weiser und Jung können offensiv nicht immer alles richten, wenn sie aus dem Spiel genommen werden oder außer Form sind erst recht nicht. Da muss es dann wenigstens defensiv stimmen. Dafür müssen die Mittelfeldspieler allerdings ernsthaft mitarbeiten. Was heute bei den Gegentoren erneut nicht der Fall war.

Fünf Punkte und Werder wäre wohl aus dem Schneider. Die sollten allerdings bald geholt werden, sonst wird es noch einmal sehr eng für die Bremer.


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