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Neu auf schwatzgelb.de: Warum der Profifußball und deren Akteure mich mittlerweile am A... lecken können (BVB)

Gargamel09, Donnerstag, 05.01.2023, 16:45 (vor 1327 Tagen) @ Kalkzilla

Moukoko ist doch nur ein Spieler, in einer mittlerweile langen Reihe an undankbaren Söldnern. Götze, Lewandowski, Hummels, Aubameyang, Dembele... Denen war es scheißegal ob die ausgerechnet zum größten Konkurrenten wechseln oder sich im Zweifel mit komplett asozialen Verhalten aus dem Vertrag streiken. Kein Herz für den Verein oder die Fans. Nur auf den eigenen finanziellen Vorteil bedacht. Und gerade an Geld mangelte es niemandem. Fußball als Geschäft. Fußball als Plattform für die Ich-AG. Ja, meinetwegen. Aber dann sollen die Herrschaften es sich wagen, Unterstützung von den Fans einzufordern.

Wer den BVB als normalen Arbeitgeber sieht, wird von mir auch als normaler Arbeitnehmer gesehen. Ich habe kein Verständnis für unprofessionelles Verhalten. Lustlos auf dem Platz rumlatschen? Fett und rund aus dem Urlaub kommen? Unruhe in den Verein bringen, weil man ständig irgendwo bei Verhandlungen mit anderen Vereinen fotografiert wird? Verpisst euch einfach! Ganz im Ernst!

Es klingt zwar wie Phrasendrescherei, aber mir ist es mittlerweile tatsächlich lieber eine Mannschaft zu haben, die vielleicht nicht die Qualität hat ständig oben dabei zu sein, aber dafür einfach Bock auf den BVB hat, als ein Haufen Arschlöcher, die nur ihre beschissene Eigenvermarktung im Sinn haben.

Wenn ein 18jähriger mit sehr überschaubarer Vita meint, er könne jetzt den Larry machen und müsste Verdienen wie ein ganz Großer, soll er das gefälligst woanders machen. Ist mir auch scheißegal ob der Bursche in 5 Jahren das 10fache wert ist. Ich hab echt keinen Bock mehr, dass der BVB das Bückstück für Fette Fußballprofis ist. Wäre der BVB eine Person, hätte ich ihr längst zu mehr Selbstachtung geraten.

Du darfst dabei aber auch nicht vergessen, dass der BVB nur ein Arbeitgeber ist, der seine Angestellten nur solange behält, wie die Leistung bringen. Wenn dem nicht (mehr) so ist, dann kann der Spieler auch noch so gern für den BVB spielen, der wird dann eben vor die Tür gesetzt (entweder wird der Vertrag nicht verlängert/ Druck gemacht, dass er vorzeitig wechselt...).

Das ist ein knallhartes Business (wovon beide Seiten profitieren), wo ein auf das Wappen klopfen heute, ein Vereinswechsel morgen zum Konkurrenten folgen kann, wo langjährige Spieler aussortiert werden, weil sie nicht mehr gut genug sind.

Und das zieht sich mittlerweile bis in die Niederungen des Fußball durch. Wir sind nur das Publikum dieses großen Theaters.


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