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Neu auf schwatzgelb.de: Warum Moukokos Verhalten nicht verwerflich ist (BVB)

markus, Donnerstag, 05.01.2023, 07:49 (vor 1327 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Sehr guter Text und eine nüchterne Einordnung dieses ganzen Geschäfts.

Bislang gibt es keine Anzeichen dafür, dass er sich ungebührlich verhält, indem z.B. sein Trainingseifer nachlässt, oder über seinen Arbeitgeber schlecht redet. Und das wäre das Einzige, was man ihm ankreiden könnte.

Selbst das (Druck aufbauen um eine bestimmte Sache zu erreichen) wird ja leider immer mehr Teil des ganz normalen Geschäfts. Und zwar auch in beide Richtungen. Dembele oder auch vor einigen Monaten Lewandowski mussten Druck aufbauen, das Training schwänzen oder zumindest über den Verein herziehen, damit sie gehen durften. Umgekehrt passiert es auch, dass Spieler gegangen werden. Max Kruse wurde öffentlich vom Trainer derart angezählt, dass er nicht nur seinen Job verlor, sondern auch keinen neuen mehr fand.

Das ist ein knallhartes Business, in dem immer mehr Geld hineingepumpt wird. Da ist es schon fast knuffig, wenn man als Fans nahezu widerstandslos fünf verschiedene Dienste zu immer höheren Preisen abonniert (und damit Teil der Ursache ist) und sich dann darüber beschwert, dass die Spieler diese Kohle haben möchten. Wo soll es denn sonst landen?

Leider ist das alles noch nicht das Ende der Fahnenstange. In fünf Jahren gibt es dieselben Diskussionen. Nur dass Talente dann nicht mehr sechs Millionen, sondern zehn Millionen fordern und das Dazn Abo dann 50 Euro kosten wird.


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