schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme (BVB)

Zico80, Mittwoch, 28.12.2022, 13:03 (vor 1334 Tagen) @ doublepower

Was soll mit dem Geld passieren?

Man könnte bspw. einen Teil der Energiewende damit finanzieren, schliesslich sind es ja auch die Reichen, die exorbitant viel CO2 ausstossen. Dementsprechend wäre es nur fair, wenn sie die Lösung des Problems auch exorbitant mitbezahlen. Nur mal so als spontaner Vorschlag.


Haben wir in Deutschland etwa ein Mangel an finanziellen Möglichkeiten? Wohl kaum.
Wir schwimmen im Geld, wir könnten alles und jeden finanzieren, es fehlt jedoch an Rahmenbedingung, fähigen politischen Entscheidern und einer Strategie, die nicht vom maximalen moralischen geheuchel getrieben ist.

Da bin ich voll bei Dir. Emotionales geheuchel wie sich super benachteiligt zu fühlen und ein Riesendrama ala Hasso Plattner zu machen, wenn man bspw 100 Millionen vererbt und davon 4 Millionen Erbschaftssteuer abtreten muss, während man gleichzeitig Armen nicht mal mehr das Brot zum Frühstück gönnt.


Aktuell wird jede Form von Umverteilung, Steuer etc. nicht von Lösungen getrieben, sondern von Hass & Neid auf wohlhabende Menschen.

Bitte? Wie kommst Du darauf? Und Lösungen wofür? Sehr reiche Menschen bezahlen doch keine Erbschschaftssteuer. Diese wird ja nicht zu unrecht als "Steuer der Dummen" bezeichnet, weil alle ab einem gewissen Vermögen einfach kaum Erbschaftssteuer bezahlen, weil sie sich einfach Beratung leisten um es zu umgehen. Der mit 100 Wohnungen gründet eine "Immobilienfirma", der mit 2 Wohnungen bezahlt fette Erbschaftssteuer. Nicht so fair.


Weitere Milliarden würden an dem aktuellen Zustand nichts ändern.

Dem aktuellen Zustand wovon?


Außer natürlich, wir streben ein Grundeinkommen von ca. 2k Netto/Monat an. Hört sich traumhaft an, würde an der Situation nur auch nichts ändern, eine verschieben der Nulllinie hat Inflation zufolge.

Auch das strebt doch niemand ersthaftes an.


Wie widerlich unsere politische Entwicklung ist, zeigt der Betrag, ab dem der Spitzensteuersatz greift: 58.597 Euro
Der Spitzensteuersatz hat nichts mehr mit Spitze zu tun, sondern dient nur noch zum massiven Schröpfen. Der Spitzensteuersatz orientiert sich nicht mehr an dem Durchschnitt, es wird von der breiten Masse eingetrieben.
1960 - 18x Durchschnittseinkommen = Spitzensteuer
2022 - 1,4x Durchschnittseinkommen = Spitzensteuer

Danke, ein Super Argument für Erbschaftssteuer, ebenso für die Vermögenssteuer. Wir haben in den letzten Jahrzehnten Steuern fast ausschliesslich an Arbeitsinkommen gekoppelt und so die oberen 10 % als exklusiven Klub nahezu geschlossen. Ich sehe es wie Du, dass sollte sich ändern, dementsprechend wäre eine Erbschaftssteuer ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man damit Arbeitseinkommen entlasten kann.


Dass bei dieser Art von Finanzpolitik unser Politiker jeglichen Bezug zur Realität verloren haben, wundert wenig.
Es wird mit vollen Händen verteilt, für allen nur erdenklichen Dreck.

Ich checke es nicht. Das Gegenteil ist doch der Fall. Der Normalarbeitende muss viel abgeben um die sozial schwachen mitzufinanzieren, die Reichen Erben behalten alles. Selbst die UN hat Deutschland bereits dazu aufgefordert, diese Praxis zu ändern, aber machen wir natürlich nicht. Leider.


Das Schönste an der gesamten Diskussion und zugleich ein Paradox - der tief linke politische Kreis, sieht "mehr Geld" als Lösung aller Problem. Herrlich.

Keine Ahnung wo Du das her hast, es scheint mir aber recht weit von der Realität entfernt zu sein.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1610838 Einträge in 17218 Threads, 14422 registrierte Benutzer Forumszeit: 23.08.2026, 07:01
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln