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Mit dem Punkteschnitt erreichen wir.... (Spieltage)

ersiees, augsburg, Sonntag, 02.10.2022, 08:55 (vor 1195 Tagen) @ Chris aus Lünen
bearbeitet von ersiees, Sonntag, 02.10.2022, 09:02

Wie viele haben es geschafft, so nachhaltig zu arbeiten, dass man das Level verteidigen konnte? Nicht umsonst ist nach Bayern der BVB, der am längsten ununterbrochen im Europapokal spielt. Nicht Leipzig, nicht Leverkusen und nicht die Blauen (grins).

Nimmt man die Saison vor Rose, so war man kurz davor (also die Saison in der Edin von Lucien übernahm) einen mittelschweren Schock zu erleiden, durch das Verpassen der CL. So lange ist das noch gar nicht her. Wäre dieses Szenario eingetreten, so wären die Verluste durch Corona so richtig durchgeschlagen und man wäre bereits dabei kleinere Brötchen backen zu müssen. Man könnte zwar vermutlich auch ohne die CL überleben, würde dies aber sichtbar auch am Kader feststellen und die Situation aktuell wäre vermutlich noch bedrohlicher, finanziell und damit auch sportlich.

Nur weil man die letzten Jahre immer die CL Quali bewerkstelligen konnte, deswegen ist die nachhaltige Arbeit des BVB nicht auch die nächsten Jahre gesichert. Nur weil du den Punkt der nachhaltigen Arbeit so hervorhebst. Es wird immer mehr zum Ritt auf der Rasierklinge, wenn es um die CL Plätze geht und auch wenn dies letzte Saison noch souverän gelang, wie gesagt die Saison davor war ein gefährlicher Mix aus gewinnen und verlieren. So kam es die letzten Jahre leider immer häufiger, egal ob dann doch Liga, Pokal oder CL. Diese besonders nachhaltige Arbeit die du hier lobst wurde immer mehr zum Verhängnis durch krasse Fehlinvestitionen aus völlig überteuerten Transfers, falschen Trainerentscheidungen und der damit immer deutlicher werdenden Stagnation, was die sportliche Zielsetzung angeht, leider auch bedingt durch die Dominanz der Bayern selbst, was durchaus auch psychologisch zu begründen sein dürfte.

Es ist sicher nicht alles ganz mies, wie es sich aktuell bei mir anfühlen mag aber die Fehler der letzten Jahre sollte man nicht zu relativieren versuchen, indem man die nachhaltige Arbeit des BVB in den Vordergrund drängt. Durch dieses Wurschteln der letzten Jahre (die CL Quali mit allen Mitteln erreichen zu wollen, Stichwort Transfers und die damit verbundenen Fehlinvestitionen auch in der dafür richtigen Größe benannt, unzählige 100 Mio Euro) hat man sich durchaus viel Nachhaltigkeit zerstört, durch massive Fehlinvestments, die den Verein um Jahre zurückgeworfen haben, weil Bankdrücker eben lieber ihre Verträge aussitzen und das Investement dadurch komplett gefloppt ist oder eben weil dadurch Kapital fehlt, um die doch immer größer werdenden Baustellen im Kader zu stopfen.

Es ist der gänzlich falsche Zeitpunkt zu relativieren. Man steht am Scheidepunkt für die kommenden Jahre... entweder man kriegt den Turnaround nun hin, spätestens mit einem blauen Auge in die nächste Saison kommend und dann die Transferperiode nutzend oder man wird langfristig genau wie die von dir beschriebenen KLubs enden, die allesamt im Lauf der Jahre irgendwann kleinere Brötchen backen musste, weil die sportlichen Zielsetzungen nicht mehr erfüllt werden konnten.


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