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Das ewige Lied vom Neuaufbau (BVB)

haweka, Freitag, 18.02.2022, 15:33 (vor 1680 Tagen) @ Will Kane

So ein Fußballverein, bzw. Fußballunternehmen, ist nun einmal ein komplexes Gebilde.

Und ein Umbruch muss gut geplant und strategisch über mehrere Jahre vollzogen werden. 2008 waren wir fast dazu gezwungen, nun ist die Situation eine andere und wir haben finanziell viele Möglichkeiten.

Vielleicht sind die Stellschrauben, an denen Kehl drehen muss, gar nicht mit 500 Nm angezogen und zusätzlich mit Schraubensicherung fixiert. Diese Diskussion, alle vermeintlich faulen Eier raus und dann wird alles gut, ist recht sinnentfreit und ermüdend.

Du möchtest zeitnah wieder super Fußball mit engagierten Spielern sehen.

Den gibt es übrigens auch, nur recht sporadisch.

Ich möchte dann noch darauf hinweisen, dass so ein Umbruch auch in die andere Richtung gehen kann. So einen Weg wie Werder Bremen, die ihre Fußballkompetenz mit Allofs abgegeben haben, möchte ich ungern gehen.


Allofs war es, der Werder nach furiosen Jahren des erfolgreichen Managements in eine Phase der Stagnation und dann in den Absturz geführt hat.

Statt ‚Schnäppchen‘ oder ‚schwierigen Typen‘ mit Potential, die wenig Geld gekostet haben und teuer verkauft wurden, gerieten die Transfers immer teurer und immer erfolgloser. Gleichzeitig wurde sehr viel Geld in die Gehälter etablierter Spieler ‚investiert‘, damit sie bei Werder blieben. Bis dann das Ganze (neben dem Stadionum-/Neubau) nach dem Verpassen des ‚internationalen Gesxnödts' in sich zusammenfiel.

Ähnliches ist auch dem HSV und dem VFB Stuttgart passiert. Zwei oder drei Jahre Champions-League und die Ansprüche steigen, die Ablösesummen und Gehälter steigen und wenn der Verein dann die Qualifikation nicht mehr schafft, sind die guten Spieler schnell weg und übrig bleibt ein Kader mit überteuerten Durchschnittsspielern.


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