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Der Fisch stinkt vom Kopf (BVB)

donotrobme, Münsterland, Freitag, 18.02.2022, 15:18 (vor 1679 Tagen) @ Timo_89

Nur leider mussten unsere Baumeister mitansehen wie ihr Eigentum buchstäblich in die Luft gesprengt wurde, aber das wird in Dortmund mit keiner Silbe mehr erwähnt, es sei denn man ist zufällig am Mannschatshotel.

Von der Mannschaft gegen Monaco sind nur noch Passlack, Guerreiro und Reus dabei und das ist grade mal 5 Jahre her.
Der Rest ist gegangen und dementsprechend löste sich das Mannschaftsgefüge auf.
Der BVB versuchte die Mannschaft wiederaufbauen, doch wie mein Vater mir nach jedem Punktverlust zu sagen pflegt: "Robert, irgendwas stimmt in der Mannschaft nicht".

Angebliche Führungsspieler kamen, die Leistungsträger gingen damals für viel Geld und wir mussten Mannschaft auch aus diesem Grund umbauen.

Gerade diese Saison zeigt doch, wie wichtig konstanz auch sein kann. Hoffenheim und Freiburg stehen auch soweit oben, weil sie auch in schwierigen Zeiten nicht voreilig Entscheidungen getroffen haben, sondern Fehler aufgearbeitet haben.

Und nun die Frage:
Glaubt hier jemand ersthaft, dass wir nun tabula rasa machen sollten und im sommer ~30 Wechsel durchführen sollten?
Bei welcher Mannschaft hat das dauerhaft funktioniert?
Ich hab massig Gegenbeispiele parat:
Schalke, HSV, Hertha sind nur einige Beispiele, die in den letzten Jahren jeweils gefühlt an die 100 Transfers in 4 Jahren getätigt haben.

Was sollten wir nun tun.
In Ruhe mal eine ehrliche Bewertung der aktuellen Situation durchführen. Was läuft gut, was ist zu verbessern. Wen sollte man ersetzen und welche Spieler braucht es.
Das was wir aktuell besonders benötigen ist ein defensives Mittelfeld, dass die Konter absichern kann.
So schlecht ist der Kader ja auch nicht, nur nicht ausgeglichen. Schulz ist kein Verteidiger für eine Viererkette, Bellingham oder Dahoud sind keine 6er müssen aber als solche spielen.

Und dann sehen wir mal weiter.


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