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Das ewige Lied vom Neuaufbau (BVB)

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Freitag, 18.02.2022, 14:03 (vor 1679 Tagen) @ Will Kane

So ein Fußballverein, bzw. Fußballunternehmen, ist nun einmal ein komplexes Gebilde.

Und ein Umbruch muss gut geplant und strategisch über mehrere Jahre vollzogen werden. 2008 waren wir fast dazu gezwungen, nun ist die Situation eine andere und wir haben finanziell viele Möglichkeiten.

Vielleicht sind die Stellschrauben, an denen Kehl drehen muss, gar nicht mit 500 Nm angezogen und zusätzlich mit Schraubensicherung fixiert. Diese Diskussion, alle vermeintlich faulen Eier raus und dann wird alles gut, ist recht sinnentfreit und ermüdend.

Du möchtest zeitnah wieder super Fußball mit engagierten Spielern sehen.

Den gibt es übrigens auch, nur recht sporadisch.

Ich möchte dann noch darauf hinweisen, dass so ein Umbruch auch in die andere Richtung gehen kann. So einen Weg wie Werder Bremen, die ihre Fußballkompetenz mit Allofs abgegeben haben, möchte ich ungern gehen.


Allofs war es, der Werder nach furiosen Jahren des erfolgreichen Managements in eine Phase der Stagnation und dann in den Absturz geführt hat.

Statt ‚Schnäppchen‘ oder ‚schwierigen Typen‘ mit Potential, die wenig Geld gekostet haben und teuer verkauft wurden, gerieten die Transfers immer teurer und immer erfolgloser. Gleichzeitig wurde sehr viel Geld in die Gehälter etablierter Spieler ‚investiert‘, damit sie bei Werder blieben. Bis dann das Ganze (neben dem Stadionum-/Neubau) nach dem Verpassen des ‚internationalen Gesxnödts' in sich zusammenfiel.

Danke!
Man sieht woandes nur das, was gut läuft und blendet das aus, was schlecht läuft. Und beim eigenen Verein guckt man naturgemäß genauer hin.

Allofs taugt als Beispiel dafür, dass man irgendwann anfängt zu glauben, man könne "den Markt schlagen" und immer bessere Schnäppchen machen als andere.


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