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Eine Ikone (Fußball allgemein)

Will Kane @, Saarbrücken, Montag, 03. Mai 2021, 17:19 (vor 3 Tagen) @ CedricVanDerGun

Sehe das ähnlich, wobei ich da eine Einschränkung machen will. Entweder deurlich früher den Trainwechsel oder eben nicht. So können die doch NIE was entwickeln? Also Horst sagt zum Saisonende bye bye. und dann? Entlassen die den dann neuen Coach nach 11 Spielen weil sie nur 2 mal gewonnen haben, davon einmal gegen Fürth? Sehe ich nicht, dass das besser wäre

Mit Wolf, Hecking und Thioune hatte der HSV drei verschiedene Trainertypen mit jeweils unterschiedlichen Erfahrungshorizonten. Keiner dieser drei konnte in der Rückrunde dem Team in einer schleichend kritischer werdenden Situation die notwendige Stabilität geben. Dennoch hielt man sowohl an Wolf, als auch an Hecking bis zum Schluss fest. Was auch durchaus nachzuvollziehen war, denn nach dem jeweiligen 31. Spieltag hatte der HSV noch alle Chancen, direkt aufzusteigen. Aber unter beiden Trainern verspielte man dann in den drei verbleibenden Spielen (bei Wolf waren es sogar nur zwei) jegliche Chance, auch die der Relegation.

Dass man weder mit Wolf, noch mit Hecking weiter machen wollte, halte ich persönlich für nachvollziehbar. Beide Trainer konnten das Team nicht auffangen in einer längeren kritischen Phase.

Es gibt Verantwortliche in anderen Clubs, die den Trainer austauschen, wenn sie die Saisonziele gefährdet sehen. Und dass auch, wenn das Team vom Punktestand und Tabellenplatz her noch voll auf Kurs liegt. Die Entwicklung des Teams und das Zutrauen in den Trainer, diese Entwicklung zu stoppen und umzukehren. wird durch diese Clubverantwortlichen stärker gewichtet, als der Tabellen-/Punktestand. Nachdem man beim HSV dies zweimal nicht getan hatte, dürfte man sich die Anfrage gestellt haben, ob man nicht besser entsprechend gehandelt hätte, als an den Trainern bis zum Saisonende festzuhalten.

In dieser Saison unter Thioune der gleiche Ablauf. Nur dass man nach dem 31. Spieltag eben nicht mehr alle Chancen hat, direkt aufzusteigen und auch der Relegationsplatz schwer sein wird zu erreichen. Der Trend des HSV in der Rückrunde ist eindeutig; zu erwarten, dass Thioume ihn im Gegensatz zu den am selben Spieltag der jeweiligen Vorsaison wesentlich besser dastehenden Wolf und Hecking stoppen und umkehren könne, wäre Illusion.

Insofern ist der Trainerwechsel in meinen Augen die logische ‚letzte Patrone‘. Wobei die Chancen wirklich nicht sehr gut stehen, dass man sich noch auf den Relegationsplatz hieven kann. Es ist für mich allerdings nicht nachzuvollziehen, dass man nach den Erfahrungen der beiden vorherigen Spielzeiten nicht schon frühzeitiger diesen Trainerwechsel vollzogen hat. Zwei, drei oder vier Spiele mehr wären für Horst Hrubesch oder jeden anderen Interimstrainer halt auch ein mehr an Chancen, den kurzfristigen turnaround doch noch zu schaffen.

Ich mag Hrubesch und ich finde, dass der HSV in die Bundesliga gehört. Wenn man sich sportlich dafür qualifiziert selbstverständlich. Aber ich mag auch die Störche und würde mich sehr für sie freuen, wenn sie aufsteigen oder zumindest die Relegation erreichen würden.

 

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