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Agnelli zu den SuperLeague Plänen (Fußball und Sport allgemein)

Blarry, Essen, Mittwoch, 21.04.2021, 13:12 (vor 1731 Tagen) @ Voomy

Gestern Abend: "We are trying to compete with Fortnite or Call of Duty that are the true focus of today's kids, who will be spending tomorrow."

Wenn man von der Welt da draußen nichts mitbekommt und Menschen nur als Einnahmequellen sieht, kommen solche Aussagen zustande, jau.

Allein der Gedanke, dass sich Interessen, Hobbies und Fantum gegenseitig ausschließen, ist typische Denke von Execs, die nicht ein Stück vom Kuchen, sondern den ganzen Kuchen anhaben wollen. Das meiste Geld einzunehmen reicht nicht, wenn es auch alles Geld sein kann. Als ob der Mensch nicht gleichzeitig Fan und Kunde des BVB, der Roosters, der Packers und Roger Federers sein könne.

Dazu der Schwachsinn, den er selber ausspricht, aber nicht bemerkt: ja, die Kids von heute sind die Konsumenten von Morgen. Aber nur, wenn man ihnen ein anständiges Produkt vor die Füße wirft. Anstoß um 14 oder 22 Uhr Ortszeit ist da echt nicht hilfreich, ebenso wie Gatekeeping über Ticket- und Pay-TV-Preise aus der Hölle, neutrale Spielorte und wer weiß was noch. Das Lokale ist und bleibt ein Faktor. Die Kids mögen sich ein Trikot von Thomas Müller kaufen (wenn sie unfähige Eltern haben und in Pflegefamilien gehören), aber kicken tun sie immer noch in ihrem Dorfklub.
Und: "die Kunden von morgen" haben erst morgen disposable income. Lass sie doch Fortnite zocken. Das werden sie in zwei Jahren nicht mehr, wenn sie 16 Stunden am Tag zwischen Uni und lebenserhaltendem Nebenjob beschäftigt sind.

Herrje.


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