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Was möchtest Du uns mitteilen? (Corona)

Philipp54, Samstag, 20.02.2021, 14:22 (vor 2085 Tagen) @ burz
bearbeitet von Philipp54, Samstag, 20.02.2021, 14:28

Nicht zum ersten Mal habe ich keine Ahnung, was Du eigentlich mitteilen möchtest.

"Durch die wirksamen Impfstoffe, sinkt die Chance einer erfolgreichen Vermarktung von Medikamenten gegen Covid-19. Weil die Entwicklungs- und Zulassungskosten den zu erwartenden Gewinn übersteigen, oder das vorhandene Kapital bis zur Zulassung nicht ausreicht.
Das typische Ende vieler Biotechnologie-Firmen mit aussichtsreichen Wirkstoffkandidaten.

Die Medikamente in der Pipeline haben sehr hohes Potential.
Die Medien spielen mit, in dem sie die Aktion Beat-Covid gut publizieren.
Das Netz ist voll mit Erfolgsmeldungen der Studien aus Phase III oder mindestens II/III.
Man unterstützt damit die Initiative Beat-Covid bei der Suche nach 750Mio. € Unterstützung.

Es wäre mMn wichtig, über staatliche und private inländische (max. europäische) Investitionen dazu zu kommen, bei einer Pandemie zum Selbstkostenpreis Medikamente/Impfstoffe herstellen zu können.
Zeitlich begrenzt, hat man das AstraZeneca abgerungen.

Die Bundesregierung hat ein Förderprogramm zur Medikamentenentwicklung aufgelegt:
Höhe 50 Mio. € !
Für das Beat-Programm werden 750 Mio. € benötigt.
Die deutschen Entwickler sind innovativ genug, um Medikamente auf den Markt zu bringen, die die Behandlungszeit bei Covid-19 verkürzt und die Todesrate senkt.
Das zugelassene Medikament Remdesivir kostet für private Versicherungen in den USA 520 $ pro Dosis.
Für die staatliche Versicherung 380 $.

"Wenn staatliches Geld investiert wird, kann man auch eine Gegenleistung vereinbaren. Das hilft dem Standort."
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/groesste-deutsche-krankenversicherung-kassenleistungen-tk-chef-fordert-vorrang-fuer-einheimische-biotech-forschung/26...

Die privaten Versicherungen haben die KV wegen schwindender Rücklagen bis zu 20% erhöht.

Wie die Kosten bei den gesetzlichen Versicherungen aufgefangen werden, könnte im Zusammenhang mit den Einsparungen durch eine Übersterblichkeit stehen, sowie mit zukünftigen Leistungen (Einsparungen).

Ich fände es wichtig, sowohl Standort, als auch Preisgestaltung durch Beteiligungen des Staates am Unternehmen in der Hand zu behalten.

Kann nicht sein, dass es so läuft wie mit Pfizer und deren Vermarktungseinfluß/Preisgestaltung.
Je geringer der Anteil von privaten Aktionären an der Gesamtfinanzierung, desto kostengünstiger kann der Wirkstoff zum Gemeinwohl produziert, oder zumindest refinanziert werden.
Monopolstellungen gilt es zu verhindern. Ansonsten begibt man sich in die Hand des Monopolisten bei der Preisgestaltung und Belieferung.

Bei der Medikamentenentwicklung kann es Deutschland besser machen.
Unsere Forscher sind innovativ - es fehlt an Mut zur Investition und staatlicher Beteiligung in Notsituationen wie der jetzigen Pandemie.


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Ich beobachte seit Jahren Evotec, vom Chemie-Nobelpreisträger Manfred Eigen und anderen Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts gegründet, von Oetker unterstützt.
https://www.4investors.de/nachrichten/boerse.php?sektion=stock&ID=97445 (2015)

https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/kapitalmarkt/evotec-abu-dhabi-ist-neuer-grossaktionaer-2066421/

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/wegen-corona-evotec-aktie-schliesst-deutlich-fester-millionenauftrag-vom-us-verteidigungsministerium-9738768

"Im Rahmen der Vereinbarung werde das US-Verteidigungsministerium über einen Zeitraum von sieben Jahren Zugang zu Herstellungskapazitäten für monoklonale Antikörper gegen SARS-CoV-2 sowie in der neuen Produktions-Anlage erhalten. Diese wird demnächst in Redmond im US-Bundesstaat Washington fertiggestellt."

Heißt nichts anderes als: Ist egal, wo produziert wird.


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