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Viel Richtiges in dem Artikel, aber eine Sache ist falsch (BVB)

istar, Dienstag, 30.06.2020, 14:35 (vor 2285 Tagen) @ Didi

Ob die Alternative, völlig verbissen einem utopischen Ziel nachzurennen, für das ganze Klima im Verein wirklich besser ist, oder ob diese Dauer-Enttäuschung dann nicht noch viel zersetzender wird, ist für mich mehr als offen.

Das Ziel ist nicht utopisch. Es ist schwer, keine Frage. Deshalb muss man als Vizemeister auch nicht so tun, als wäre man knapp dem Abstieg entronnen, wie unser Philosoph.

Dann hätten wir Favre im September/Oktober nämlich rausgeschmissen und vielleicht im Winter durch Kovac ersetzt und würden nun im dümmsten Fall mit dem dritten Trainer in 10 Monaten in die neue Saison starten.

Favre tut sich ja schon sehr schwer, angriffslustig zu sein. Aber einen neuen Trainer holen, nur weil der dann als Top-Motivator am letzten Spieltag ein Spiel gewinnt, in dem es um nichts mehr geht, während wir aufgrund anderer Punkte, in denen er schlechter ist als Favre trotzdem auf Platz zwei oder drei einlaufen, wäre Blödsinn.

Natürlich fehlt es bisschen an Feuer, aber die Gladbacher rufen ja auch nicht die Vizemeisterschaft aus und sind happy mit der CL und auch in Leverkusen und Leipzig nimmt man die festgefrorenen Verhältnisse halt hin.

In Leverkusen ist man bestimmt nicht so glücklich über das verpassen der CL, die Gladbacher schon.
Und Nagelsmann hat im Winter erklärt, Meister werden zu wollen. Das hat aber nichts gebracht außer einer schlechteren Rückrunde.
Große Ziele formulieren allein reicht eben auch nicht aus.


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