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Der „geradezu halsbrecherisch gewirtschaftet“ habe (Fußball und Sport allgemein)

burz, Lünen, Freitag, 24.04.2020, 23:10 (vor 2080 Tagen) @ Kaiser23

"Ein „vollkommen überdrehter Zweig der Unterhaltungsbranche“, der „geradezu halsbrecherisch gewirtschaftet“ habe („Berliner Zeitung“)."

Word!

"Oder wäre es zwar schmerzhaft, aber doch auch förderlich, wenn der ganze Laden (mit vielen Leiden!) auseinanderflöge und sich einem kompletten Reset unterziehen müsste?"

Double-Word! :-)


Alles Träumereien. Es wird keinen Reset geben. Fliegt der Laden auseinander, bleiben die Red Bulls dieser Welt übrig. Es hilft nicht,sich eine Zukunft zu wünschen,die jeglicher ökonomischen Grundlage entbehrt.

Ich lese immer nur, was man gerne nicht mehr hätte. Wie aber eine realisierbare Version der romantischen neuen Welt aussähe, hab ich noch nicht gelesen.


Gegen wen spielen die dann? Gegen sich selbst?

U.a. gegen die Scheichclubs, die Clubs eines Abramovich und die zukünftigen Clubs von Milliardären,die sich schon die Hände reiben, nach dem Wegfall von 50+1 Zugriff auf den deutschen Markt zu bekommen. In UK gibt es bereits genügend "Fans",die diese Situation mindestens zähneknirschend akzeptieren. In Asien interessiert es keine Sau,wer der Besitzer von Manchester United ist. Es gibt schon jetzt genug Leute,denen eine weitere Kommerzialisierung des Fußballs absolut egal ist. Wir haben m.E. die Wahl zwischen einem weitgehenden Erhalt des Status Quo und einer noch fieseren Variante des kapitalistischen Fußballs. Zumindest in der Leistungsspitze. Da ich auf den BVB und FSpitzenfußball generell nicht verzichten möchte,weiß ich wie ich mich entscheiden würde - wenn ich denn Einfluss hätte.

Und noch eins. Diese Wünsche nach einem Zusammenbruch des Systems finde ich insbesondere in einem BVB Forum ziemlich befremdlich. Wir würden jedenfalls recht sicher nicht davon profitieren. Danach würden wir voraussichtlich nicht mehr zu den Top 15 in Europa zählen.

Nun gut wird dann der eine oder die andere sagen. Dann spielen wir halt nicht mehr in der Champions League der Red Bulls und Abramovichs mit. Ich glaube aber kaum,dass man in einer Bundesliga nach dem Systemzusammenbruch mehr Fußballromantik vorfinden wird als vor Corona...


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