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Profifußball im kapitalistischen Kommerzsystem = Ausweg? (Fußball und Sport allgemein)

Sven, Witten, Sonntag, 08.03.2020, 09:03 (vor 2126 Tagen) @ Rupo

Noch mal zum Ausweg. Wenn überhaupt sehe ich nur einen radikalen Schlussstrich.
Nach Vorbild der NFL:
1. Zwei Ligen mit je 20 Vereinen machen, in der niemand auf und absteigen kann.
2. Es werden Play Offs gespielt um den Meister zu ermitteln.
3. Die Startplätze in internationale Wettbewerbe werden jedes Jahr der Reihe um vergeben.
4. Deckelung der Gehälter.
5. Draft Möglichkeiten.
etc. etc.
Hauptziel muss es sein die Ausgabenseite runter zu fahren, um nicht ständig die Einnahmenseite immer höher schrauben zu müssen, wollen. Das Gegenteil passiert aber wenn Watzke & Co. zum Beispiel über die internationale Club Liga nachdenkt und sie angeht.

Dieser Vorschlag nach US Vorbild ist ja nicht neu und prinzipiell gefällt er mir auch, wenn auch nicht 1:1 aus den USA übernommen. Warum ist es dafür aber eigentlich notwendig, keine Auf- und Absteiger zu haben? Das ist mir prinzipiell unsympathisch, weil es bedeuten würde, dass einige Traditionsvereine gar keine Möglichkeit mehr hätten, in Liga 1 zu kommen. Man könnte doch auch in den Ligen darunter ein ähnliches System fahren und dann mit zumindest einem Auf- und Absteiger spielen, oder was würde dagegen sprechen?

Ansonsten sind wir in vielem sicher einer Meinung. Leider wird es aus meiner Sicht nicht zu solch großen Veränderungen kommen. Wer sollte der Initiator sein? Der DFB? Kein Interesse! Die Vereine? Jeder ist sich selbst am nächsten. Die Spieler? Geld! Geld! Geld! Die Fans? Widersprüchliche Ziele (bitte noch mehr Geld für meinen Verein und noch höhere Ablösen und Umsätze generieren, aber iiih, bitte keine Kommerzialisierung) und jedem ist sein Verein am nächsten!!! Natürlich spreche ich hier über die Masse und meine nicht jeden einzelnen Spieler und jeden einzelnen Fan.

Das alles stimmt nicht gerade hoffnungsfroh Meine größte Hoffnung sind da am ehesten noch die kleineren Vereine, die es hoffentlich mal schaffen, sich besser zu solidarisieren gegen die Größeren und damit vielleicht etwas anstoßen könnten.


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