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Profifußball im kapitalistischen Kommerzsystem = Ausweg? (Fußball und Sport allgemein)

Rupo, Ruhrpott, Samstag, 07.03.2020, 17:32 (vor 2127 Tagen) @ Sven

Hi Sven,
danke für Deine Antwort. Bei dem Stichwort Egoismus bin ich komplett bei Dir.
Auch und vor allem hier:
Aber man kann sich ja trotzdem mal fragen, wo der eigene Anteil an der Entwicklung ist. Das geschieht mir leider viel zu wenig. Denn nur aus einer solchen Reflektion und Einsicht heraus könnte aus meiner Sicht eine Änderung erfolgen, wenn sie denn überhaupt noch möglich ist.

Zum BVB hab ich ja schon was geschrieben. Bei den Bayern verhält es sich ähnlich oder noch krasser. Geheimdeals mit Kirch / Premiere.
https://www.manager-magazin.de/digitales/it/a-236992.html
https://www.faz.net/aktuell/sport/kirch-affaere-wir-wollen-mit-dieser-dfl-nichts-mehr-zu-tun-haben-1103114.html
Schwarze Kassen der Bayern.
https://www.nzz.ch/sport/die-kriminelle-kehrseite-des-fc-bayern-die-einnahmen-flossen-in-die-taschen-der-stars-oder-wurden-bei-einer-zwischenlandung-in-der-s...
Beteiligungen von Adidas, Audi, Telekom und nun Qatar.
https://www.sueddeutsche.de/sport/fc-bayern-katar-kritik-fans-1.4761589-0#seite-2
Der Wettbewerbsvorteil der Bayern mit dem Olympiastadion 1972 wird nirgendswo thematisiert, auch nicht der vom BVB mit dem Westfalenstadion 1974.

So könnte man sicherlich bei fast jedem Bundesligisten, Zweitligisten oder nun Drittliga Traditionsverein (frag mal bei Lautern nach) entsprechende Bigotterie finden.

Noch mal zum Ausweg. Wenn überhaupt sehe ich nur einen radikalen Schlussstrich.
Nach Vorbild der NFL:
1. Zwei Ligen mit je 20 Vereinen machen, in der niemand auf und absteigen kann.
2. Es werden Play Offs gespielt um den Meister zu ermitteln.
3. Die Startplätze in internationale Wettbewerbe werden jedes Jahr der Reihe um vergeben.
4. Deckelung der Gehälter.
5. Draft Möglichkeiten.
etc. etc.
Hauptziel muss es sein die Ausgabenseite runter zu fahren, um nicht ständig die Einnahmenseite immer höher schrauben zu müssen, wollen. Das Gegenteil passiert aber wenn Watzke & Co. zum Beispiel über die internationale Club Liga nachdenkt und sie angeht.

Beste Grüße,
Thomas


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