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xG Dortmund 1.26 1.28 Paris (BVB)

Djerun, Mittwoch, 19.02.2020, 12:10 (vor 2396 Tagen) @ Nolte

Das liegt allerdings daran, dass dem ganzen Konzept 'xG' bewusst (und offenbar statistisch untermauert) die Annahme zugrunde liegt, dass individuelle Fähigkeiten eine intuitiv überraschend geringe Rolle dabei spielen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Schuss aus einer bestimmten Position im Tor landet. Mit anderen Worten: Herausragende Stürmer erzielen nicht deshalb mehr Tore als der durchschnittliche, weil sie aus identischen Positionen mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Tor erzielen, sondern weil sie (aufgrund ihrer Qualität) häufiger in solche Positionen gelangen.

Das halte ich für eine grandios falsche Grundannahme... Schon die Rechts-, Links- oder Beidfüssigkeit eines Spielers (Stürmers) spielt dabei eine entscheidende Rolle auf der jeweiligen (Abschluss-)Position. Und sicherlich auch andere individuelle Faktoren wie das Kopfballspiel etc....

Wie valide diese Annahme ist, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber sie erscheint mir nicht so absurd, wie man anfangs vielleicht denken mag. Auch Leute wie Lewandowski, Ronaldo oder Suarez versemmeln immer wieder mal große Chancen. Sie können aber mit ihren individuellen Eigenschaften mehr solcher Gelegenheiten erspielen als weniger gute Stürmer.

Und es soll keinen Unterschied machen, ob Lewandowski oder Edi Glieder von Pos. x aufs Tor schießt? Ich halte das für ausgemachten Unsinn...


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