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Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB in der NS-Zeit - eine Spurensuche (BVB)

Sascha @, Dortmund, Montag, 02. Dezember 2019, 13:37 (vor 13 Tagen) @ PatBorm

Wilhelm Röhr betrieb nach dem Krieg in der Wambeler Straße 3 eine Druckerei
und ein Schreibwarengeschäft.
In der Druckerei wurden die
Plakate für die Heimspiele
der Borussia gedruckt. Das
Schreibwarengeschäft war offizielle Vorverkaufstelle
für BVB Eintrittskarten. Soweit ich mich erinnere gingen die Karten mit 10 % Voverkaufsgebühren über die Ladentheke. Das war dann wohl die Marge die er damit verdiente. Vor allem nach dem Wiederaufstieg standen die Leute teilweise in Schlange an, um Karten zu kaufen. Wie konnte es der Verein zulassen, dass die braune Eminenz mit dem BVB Kasse machen konnte, zumal seine Vergangenheit dem Verein wohl bekannt war.


Die langfristigen Kontinuitäten finde ich tatsächlich auch sehr spannend. Viel Personal im Verein und in der Mannschaft nach 1945 war auch schon in den Jahren zuvor dabei. Die von Rauball angekündigte Studie sollte auch hier genau hinschauen.

Es wäre allerdings doch auch verwunderlich, wenn es dort anders als in Politik und Verwaltung abgelaufen wäre.

 

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