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Wieso hält sich dieser Schwachsinn mit dem schreienden Baby? (BVB)

Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 05.11.2019, 13:27 (vor 2488 Tagen) @ Blarry

So weit muss man meiner Meinung nach nicht gehen. Aber richtig ist wohl, dass man den Berufsweg eines Fußballprofis nicht mit dem eines normalen Arbeitnehmers vergleichen kann und daher auch andere Maßstäbe ansetzen darf. Der Fußballer verfügt - im Gegensatz zu durchschnittlich verdienenden Eltern - unbestritten über die ausreichenden finanziellen Mittel, jede erdenkliche externe Unterstützung anzuheuern (Nanny), die ihn und seine Lebensgefährtin vor schlaflosen Nächten bewahrt.
Außerdem wird der Arbeitgeber aufgrund des exorbitanten Gehaltes auch erwarten dürfen, dass der Beruf hier im Zweifel vorgeht - mehr als bei Arbeitnehmern, die Pausen/geringeren Einsatz in späteren Berufsjahren wieder ausgleichen können. Das ist der Deal für das zweistellige Millionengehalt, auch wenn es nüchtern klingt.
Und in der Tat: Wem das alles nicht passt und wer sich als Fußballer voll in die Kinderbetreuung einbringen will, wartet dann vielleicht tatsächlich besser noch drei Jahre mit dem Nachwuchs.


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