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Punktausbeute (Analyse) (BVB)

Ulrich, Sonntag, 19.05.2019, 07:17 (vor 2547 Tagen) @ Chappi1991

Die müssen nächste Saison nur nicht gegen Düsseldorf verlieren und es schaffen ein Team wie Nürnberg zu besiegen, dann hätten die schon wieder mehr Punkte als der BVB jemals unter Klopp oder Tuchel geholt hat.


Wir müssten bloß nicht so dumm und fahrig sein und Punkte nach einer souveränen Führung wie 3:0 und 2:0 verspielen und dazu fähige Schiedsrichter erwischen die das Spiel nicht so negativ wie gegen Blau beeinflussen oder Elfmeter verwehren wie gegen Nürnberg und schon hätte man 85 Punkte.

Und schon stehen wir wieder über den Bayern.


Ich denke schon, dass diese Saison unsere große Chance war, die vielleicht für Jahre nicht wieder kommt. Deshalb kann man sich das nicht so leicht machen.

Das wird man erst in der Zukunft beurteilen können. Die Frage ist ja auch, was machen die Bayern? Niko Kovac beispielsweise scheint alles andere als sicher im Sattel zu sitzen. Geht er, wen holen die Bayern dann? Den teilweise in den Medien gehandelten van Bommel? Oder doch einen erfahreneren Mann? Wenn die Bayern-Maschinerie satt läuft, dann haben wir eigentlich keine Chance. Anders sieht es aus, wenn dort Sand im Getriebe ist.

Was die Punktverluste der Bayern angeht, so hatten sie in der Hinrunde eine echte Schwächephase. Aber in der Rückrunde haben sie wieder gut funktioniert. Und wenn sie Punkte gelassen haben, dann teilweise nachdem auch wir nicht gewonnen hatten und sie deshalb vemrutlich einen Gang zu viel zurück geschaltet haben.


Aber ja, es gibt Ansatzpunkte, an die wir ran müssen. Das ist die Qualität bei den Kaderplätzen 12 bis 18. Wenn wir an den Stellen das Niveau erhöhen, holen wir mehr Punkte gegen den Mittelstand der Bundesliga. Weil wir dann besser rotieren können, die Spieler mehr Substanz haben und es auch einen größeren Kampf um die Plätze gibt, was bestenfalls die Mentalität verbessert.

Das auf jeden Fall. Die Spieler aus der zweiten Reihe konnten zu selten bis kaum überzeugen. Bei Bruun Larsen z.B. spielt hier sicherlich das Alter und die fehlende Erfahrung eine Rolle. Von einem Dahoud oder einem Philipp hätte ich mir deutlich mehr erwartet.


Wir haben ja nicht zwei Punkte weniger gehabt, weil wir generell schlechter waren, sondern weil wir einen Substanznachteil haben. Wir haben mehr Punkte gegen die Spitze geholt. Und wir haben - gemessen an den Spielanteilen in des Gegners Hälfte - unsere Präsenz vor dem Tor besser in Tore umgesetzt. Wir hatten vor dem Tor tatsächlich die besseren Individualisten. Das machte München eben mit viel mehr Szenen vor des Gegners Tor wett.

Theoretisch ist es schon möglich, dass wir uns da in der Substanz verbessern, wenn das Geld, was da ist, besser eingesetzt wird. Da haben wir noch Altlasten aus der direkten Nach-Klopp-Zeit.

Ich gehe davon aus, dass hier noch einiges passieren wird. Grundsätzlich sind wir aber davon abhängig, was der Markt an Kandidaten her gibt und ob wir unsere Leute aus der zweiten Reihe an den Mann bringen können.


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