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Punktausbeute (Analyse) (BVB)

Kulibi77, Sonntag, 19.05.2019, 02:17 (vor 2546 Tagen) @ Chappi1991

Deswegen sind sie in der CL auch gnadenlos gescheitert.


In der Meisterschaft ist es für uns relativ egal ob die Bayern in Zukunft regelmäßig schon im Viertelfinale oder im Halbfinale der CL scheitern. Für die Bayern sicherlich eine interessante Herausforderung mit (im internationalen Vergleich eher) begrenzten Mitteln auch wieder in der CL unter die Top4 zu gelangen, aber für die Frage der nationalen Dominanz ist das vollkommen unbedeutend. Nur weil die Bayern gegen eine Liverpooler Übermannschaft rausfliegen gewinnen wir gegen die trotzdem keinen Blumentopf.


So schlecht sind deren Mittel übrigens gar nicht. Ich frage mich immer, woran es ihnen im Vergleich zu den großen Klubs fehlt. Also dass sie die Stars nicht bekommen. Sie wären letztes Jahr in England z.B. die Nummer zwei bei den Personalkosten gewesen. Liegen auch beim Umsatz nicht so schlecht im Rennen.


Mal Ulis potentielle swiss connection außen vor, aber was in England oder Spanien noch über die Medienrechte der Spieler an Einkommen neben dem offiziellen Gehalt generiert wird, das steht halt in keiner Bilanz dieser Clubs. Während die Bayern dieses Instrument nicht haben/nutzen. Von daher das muss man schon relativieren. Ich glaube auch nicht dass die Bayern aktuell in England auf Platz 2 liegen. Liverpool, City und United sind diese Saison garantiert vor denen. Auch ganz ohne extra Steuer-/Vertagstricks.


Das meine ich. Es muss da ja im Prinzip etwas geben, denn es ist auffällig, dass sie die großen Stars nicht bekommen, obwohl sie offiziell eigentlich nicht wirklich weniger Geld haben.

Für diese Saison kann ich natürlich nichts sagen. Letzte Saison wären sie Nummer zwei gewesen, die beiden Jahre davor jeweils Nummer drei.

Der BVB in 2017/18 übrigens auch Nummer sechs in England.

Wenn Liverpool ein Trainingsgelände und Stadionausbau machen will, dann bezahlt das der Sugardaddy. Bei den Bayern müssen sie dafür Anteile an Audi verkaufen. Wenn City ein state of the art weltumspannendes Scoutingnetzwerk hat, dann läuft das offiziell beim Mutterkonzern und belastet eben nicht das operative Budget von City selbst. Die Bayern bezahlen das alles selbst aus dem laufenden Geschäft. Gerade die englischen Topclubs haben über solche Konstruktionen soviel mehr Mittel für Gehälter, Ablösen etc. zur Verfügung, obwohl sie nominell nicht soweit weg sind vom Umsatz her. Aber die zusätzliche Kohle für Scouting oder Stadionausbau bringt dann halt der jeweilige Sugardaddy über drei Umwege rein. Es ist doch absurd, dass ein europäischer Topclub wie Manchester City offiziell eigentlich nur die Scoutingabteilung eines Regionalligisten hat.


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