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Reus ist schuld! ;-) (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 18.05.2019, 21:17 (vor 2546 Tagen) @ Didi

Was mich am meisten ermüdet: Wenn wir schlecht spielen, dann liest man hier keine Kritik an Reus, Pulisic, Götze oder Delaney - es fokussiert sich nur noch auf den Trainer.

Ich selbst sehe/höre mir ‚statements‘ vor und nach dem Spiel nicht an. Mitunter lässt es sich nicht vermeiden, wenn man zu mehreren am TV schaut und der Wunsch der Mehrheit ist entsprechend. Dem war heute nicht so und daher weiß ich nicht, ob ich es richtig zitiere, Reus habe die Spiele gegen Gelsenkirchen (Heimniederlage) und Werder (Unentschieden) als entscheidend dafür benannt, dass es am Ende doch knapp nicht für die Meisterschaft gereicht habe.

Nun war es so, dass Reus im Derby zu einem Zeitpunkt, als ein Remis noch durchaus im Bereich des möglichen gewesen wäre, durch ein in dieser Form völlig unnötiges Foul des Feldes verwiesen wurde. Ein Foul, das ihm als erfahrenem Bundesliga- und Nationalspieler so nicht hätte unterlaufen dürfen. Und als Spielführer in einer für die Mannschaft kritischen, aber nicht hoffnungslosen Situation erst recht nicht. Dadurch wurde das Team entscheidend geschwächt, ein weiterer Feldverweis erfolgte und die Niederlage war besiegelt. Reus fehlte daher im Spiel in Bremen, das nach einer souveränen Leistung über eine Stunde dann doch noch Unentschieden endete. Mit Reus wäre die Möglichkeit deutlich höher gewesen, als Sieger vom Platz zu gehen. Ein Remis gegen die Blauen statt einer Niederlage und ein Sieg gegen Werder statt eines Unentschieden = genau die 3 Punkte, die uns zur Meisterschaft gefehlt haben.

Nicht, dass dies meiner persönlichen Meinung entspräche. Aber ein wie ich finde durchaus legitimer Gedankengang. Zumindest genauso legitim, Favre für die fehlenden drei Punkte aus diesen Spielen verantwortlich zu machen. Nur habe ich dies so noch nicht vernommen. Vielleicht, weil dieser Gedankengang Quatsch ist. Vielleicht aber auch, weil es einfacher ist, den Trainer für alles verantwortlich zu machen. Vor allem, wenn man ihn ohnehin nicht mag und von Beginn an gegen seine Verpflichtung war. ;-)


Und jeder Fehler, jedes Defizit und jede miese Phase wird dann dem Trainer angelastet - monokausal. Kritik an Zorc, Watzke, einzelnen Spielern, Anerkennen der Leistung des Gegners? Inexistent.

Favre hat sicherlich auch nicht alles richtig gemacht (wie soll das auch gehen?) und auch den einen oder anderen Fehler gemacht (was jedem Trainer passiert). Aber es ist halt einfacher... (s.o.). Wobei es hier im Forum durchaus auch Stimmen gibt, die zu differenzieren wissen.

Dabei haben wir die 3 Punkte in der ersten Saisonhälfte gegen Hannover und Berlin liegenlassen. Ist doch sonnenklar. Auch dass Favre auch hier der Missetäter war... ;-)


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