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RN| BVB bleibt hart im Wechselpoker um Dembele (BVB)

Ulrich, Samstag, 12.08.2017, 11:22 (vor 3077 Tagen) @ ojaz12

Ich nehme an du beziehst dich auf meinen Vorschlag.

Warum wäre es kontraproduktiv ein klares Zeichen zu setzen indem man die Verhandlungen auf Eis legt bis Dembele nicht mehr "streikt"? Was wenn Dembele auch am Montag nicht zum Training erscheint? Verschlechtert sich unsere Verhandlungsposition dann nicht weiter? Wird der Riss mit Fans / Mannschafft nicht immer größer?

Eskalation ist fast immer schlecht. Wenn der BVB die Brücken zu Dembélé abbricht könnte der Club am Ende in eine Situation kommen in der er den Spieler doch für "kleineres" Geld gehen lassen müsste.

Besser ist es zweigleisig zu fahren. Im Augenblick signalisiert man sowohl Barcelona als auch Dembélé dass man bereit ist den Spieler gehen zu lassen, aber nicht unter Wert. Und falls Barcelona nicht bereit ist ein Angebot auf den Tisch zu legen dass den tatsächlichen Wert des Spielers widerspiegelt, dann bleibt der Spieler halt in der kommenden Saison in Dortmund.


Ich würde sagen je eher Barca und Dembele verstehen, dass sie mit der Strategie nichts erreichen, umso besser.

Wenn Dembélé nach einer Eskalation in Dortmund längerfristig auf der Tribüne landen würde wäre niemandem geholfen. Der BVB erhält keine Ablöse und Dembélé keine Spielpraxis. Im Zweifelsfall könnte dies seine weitere Karriere massiv negativ beeinflussen. Und damit wäre niemandem geholfen.

Ich empfehle in der Angelegenheit größtmögliche Gelassenheit. Der BVB wird zunächst einmal abwarten ob Dembélé sich am Montag beruhigt hat und zum Training erscheint. Falls nicht, dann dürfte er erneut suspendiert werden, vermutlich bis zum Beginn der darauf folgenden Woche. Und dann schaut man weiter. Ggf. wird man auch das Gespräch mit dem französischen Verband suchen, Stichwort Freistellung für die anstehenden Länderspiele. Wichtig dürfte aber sein dass man dem Spieler signalisiert dass er wenn er sich wieder einbekommt natürlich wieder in der Mannschaft aufgenommen wird. Im Augenblick halte ich es für nicht unwahrscheinlich dass Dembélé Montag (halbwegs) pünktlich auf der Matte stehen wird.


Falls sie damit bei unseren Entscheidungsträgern doch etwas erreicht haben sollten, wäre das ja umso schlimmer wenn uns dieses Verhalten 30 Millionen kostet und wir uns damit offenkundig für zukünftige Fälle genauso erpressbar machen.

Mir scheint Du hast nicht verstanden dass sich der BVB durch sein gegenwärtiges Verhalten gerade nicht erpressbar macht.


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