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Egal... - Kritik unerwünscht - Dabei ist diese notwendig! (Fußball und Sport allgemein)

CHS, Lünen / Dortmund, Sonntag, 04.06.2017, 18:34 (vor 3144 Tagen) @ horstenberg

1. Öffentlichkeitsarbeit. Da läuft derzeit etwas gehörig schief. "Das" Interview war vielleicht der schwerste Fehler der BVB-Führung in den vergangenen Jahren.

Wenn du das Interview nach vier Fast-Pleiten und diverse Peinlichkeiten in der Geschichte als schwerwiegender Fehler verkaufst, ist das schon traurig. Und wenn der BVB ein falsches Interview macht und es in den vergangenen Jahren sonst keine Kritikpunkte gab, eigentlich ein gutes Zeichen.

Die letzten Tage, angefangen vom Trennungsort L'Arrivee bis zum offenen Brief und Spiegel-Artikel, waren auch ziemlich merkwürdig. Ich hoffe, dass der BVB sich dort weiter professionalisiert.

Nur ein kleiner Hinweis, das Hotel ist das Mannschaftshotel. Ich denke mal, der BVB muss da wohl auch Verträge erfüllen. Ganz nebenbei, nicht im Hotel gab es den Anschlag sondern auf dem Weg vom Hotel zum Stadion. Oder darf man nun auch nicht mehr im Prinzenparkstadion spielen, nur weil davor ein Anschlag war?

2. Personalführung. Größere Unternehmen haben zB Personalvorstände.

Mmh, das hat der BVB (Direktor Personal). Sie haben sogar einen Betriebsrat.

Leute, die wirklich auf Menschenführung spezialisiert sind. Dort scheint mir beim BVB einiges im Argen zu liegen. Anders kann ich kaum die vielen Details völlig verkorkster Führungsprobleme interpretieren.

Hast du dich mal mit der Geschichte des BVB beschäftigt? Wenn das ein Problem ist, frage ich mich, wo warst du in den 70ern und 80ern Jahre? Da gab es sogar einen Vorstand, der den Trainer rausgeworfen hat, nur um ihn ein paar Tage später wieder einstellen zu müssen. Vielleicht hätte dich das sogar gefreut, so wie du einen Tuchel verteidigst.

Ich weiß, viele werden jetzt sagen: Tuchel ist weg, damit ist alles gut. Ich befürchte allerdings, dass das nicht stimmt.

Natürlich stimmt das nicht. Er, und auch Watzke, haben für ein getrenntes Fanlager gesorgt. Trotzdem bleibe ich dabei, wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was ich durch verschiedene Quellen gehört habe, ich es auf jeden Fall besser, wenn Tuchel weg ist. Ob es gut für den BVB ist, wird sich zeigen.

Unsere jetzige Führung wird hoffentlich bleiben, v.a. Watzke. Aber sie wird hoffentlich ein paar Dinge anstoßen nach diesem Desaster.

Schmutzwäsche waschen ist ein Desaster? Naja, ich finde es noch nicht so schlimm, als was bei VW vor einiger Zeit ablief. Oder beim BVB vor 2005. Das nenne ich mal ein Desaster.

Aber was will man machen? Ich bin nicht Fan geworden wegen Watzke, Niebaum, Klopp, Csernai, Zebec oder Tuchel. Ich bin Fan vom Verein und da gibt es den Grundsatz Spieler (Geschäftsführer, Manager, Spieler) kommen und gehen, der Verein bleibt bestehen).

Gruß

CHS


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