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Watzke Ende Januar ... bei Eurosport (BVB)

bobschulz, MS, Donnerstag, 11.05.2017, 13:26 (vor 3162 Tagen) @ Weeman

Mein Knackpunkt ist folgender.
Zwischen Absage und PK nach dem Wiederholungsspiel gab es schon massiv Kritik am BVB. Man könne ja nicht spielen etc. pp.
Watzke sagte dann in seinem Interview, was Tuchel nicht verneint hat, das er die komplette Mannschaft am Morgen des Nachholspiels noch gefragt hat, was gemacht werden solle. Er sagte auch, dass es natürlich selbst dann noch möglich gewesen wäre das Spiel abzusagen.
In seiner PK nach dem Spiel hat Tuchel dann berechtigterweise gegen die UEFA geledert. Seine Aussagen, dass keiner bei der Mannschaft nachgefragt hat, waren aber Allgemein formuliert. Er hat mit keinem Wort Rauball oder Watzke aus der Kritik ausgenommen oder auch nur erwähnt, dass Watzke morgens noch mit ihnen gesprochen hätte.
Dahinter kann man ja vermuten was man will. Wäre ich in der Situation an der Stelle von Watzke gewesen, dann wäre auch bei mir das Finale Tuchels letztes Spiel.

Das Problem bleibt doch folgendes:
Sagt die Mannschaft ab oder sagt der Verein ab.
Für Tuchel hat der Verein zugesagt und in einem Teamsport wird dann keiner aufstehen und sagen: ich spiele nicht!
Für Watzke erschien dies wohl eine Möglichkeit, aber das zeigt wie weit er von aktivem Sport entfernt ist. Das ist nicht wertend gemeint, aber mannschaftsdynamische Prozesse in einer Gruppe, ( in der evtl 2-3 Spieler schon rausposaunt haben: "ich will unbedingt spielen um zu vergessen!") verkomplizieren so etwas definitiv.
Am Morgen des MI stand nun schon überall zu lesen: "Spiel findet statt", was mMn auch keine Entscheidungsfindung in dem Team zuließ, die in eine andere Richtung gelaufen waere. Daher sind glaube ich auch die Interpretationen von " Entscheidungsmoeglichkeit" verschieden.
Und wenn immer auf die UEFA hingewiesen wird: einen Kontinentalverband, der eine Verschiebung eines Spieles um 1,5 h wegen eines umgefallenen Tores zulässt, den kann man doch darauf hinweisen, dass ein Spieler verletzt wurde und die Umstände vielzu unklar sind, um innert einer 2h Zeitspanne zu entscheiden, wie und wann es weitergeht.


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