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Heutige Hofberichterstattung der Ruhrnachrichten. (BVB)

Scrutinizer, Donnerstag, 11.05.2017, 11:33 (vor 3159 Tagen) @ CB

Zunächst glaube ich nicht, dass Watzke wirklich interessiert, was Fans denken. Siehe Götze, siehe Hummels, siehe Locations von Trainingslagern und und und.

Dann glaube ich nicht, dass man Fans auf eine Trennung von Tuchel vorbereiten muss, ganz besonders nicht, indem man ein mediales Feuerwerk à la HSV abbrennt.

Niemand würde die GF für eine Trennung "zerreißen". Dafür ist Tuchel zu neu. Außerdem sind Fans aufgrund seiner recht nüchternen Art zu wenig emotional an ihn gebunden. Daran hat auch der Anschlag nichts geändert.

Ich wäre sehr überrascht, wenn die GF sich dessen nicht bewusst wäre. Zumindest könnte sie es einfach herausfinden.

Aber zu deiner Frage, was ich gemacht hätte.

Ich hätte nach dem Pokalfinale die Trennung verkündet und bis dahin die Schotten dicht gehalten. Fligge hätte seine ganzen journalistische Fantasie für die PM nutzen können, so in der Art:

"Wir haben uns nach langen, intensiven Gesprächen mit Thomas Tuchel schweren Herzens, aber in gegenseitigem Einvernehmen entschlossen, den Vertrag aufzuheben.

Wir haben Thomas viel zu verdanken. Er hat Borussia Dortmund in einer schwierigen Situation übernommen, musste in große Fußstapfen treten. Er hat das Potential der damals bestehenden Mannschaft nach einer enttäuschenden Saison voller Zweifel wieder zur Entfaltung gebracht und uns taktisch flexibler gemacht. Er hat jungen Talenten wie Julian Weigl und Christian Pulisic vertraut, sich auf internationalem Niveau durchzusetzen. Er hat mit uns den notwendigen Umbruch eingeleitet und wir fühlen uns für die Zukunft gut aufgestellt. Der Pokalsieg bestätigt uns darin, ist ein wichtiger Meilenstein.

Nichtsdestotrotz haben wir festgestellt, dass wir für die künftige Ausrichtung zu unterschiedliche Vorstellungen haben. Wir glauben, dass es für den maximalen Erfolg von Borussia Dortmund notwendig ist, mittel- und langfristig zu agieren und wollen daher den noch andauernden Umbruch mit einem Trainer fortführen, dessen Ideen mit der unseren möglichst deckungsgleich ist.

Für die gemeinsam zurückgelegte, sehr erfolgreiche Wegstrecke gebührt Thomas unser aufrichtiger Dank. Wir wünschen ihm und seinem Trainerstab für die Zukunft alles Gute."


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