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Was dürfen Medien berichten? (BVB)

Schulten Manni, Berlin, Donnerstag, 11.05.2017, 11:59 (vor 3159 Tagen) @ Freyr

"Dortmunds Sportdirektor bestätigte in dem Gespräch allerdings ebenfalls Meinungsverschiedenheiten zwischen Tuchel und der BVB-Führung, die nach Informationen dieser Redaktion geschlossen hinter Watzke steht."

Sehr schön. Hinter Watzke steht also die BVB-Führung "geschlossen". Wahnsinn. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die "BVB-Führung" (ein nicht wirklich definierter Begriff) aus drei, maximal vier Leuten besteht: Rauball, Watzke, Zorc und Treß.


Ich möchte dem Artikel keine Klicks generieren. Von dir höre ich nur wie unpassend oder parteiisch er sein soll. Aber was ist daran unpassend und wie drückt sich die Hofberichterstattung aus?

Und eins sei vorweg gesagt. Besonders erhellend finde ich Artikel aus der RN auch nicht oder irgendwie besonders bedeutsam. Aber das ist eine andere Baustelle.

Dass die den Begriff BVB-Führung verwenden kann es ja wohl nicht sein, da völlig normale Beschreibung und kommt hier im Forum schlicht täglich vor, um eben die Führung zusammenzufassen. Dass die RN die Meinungsverschiedenheit bestätigt kann es auch nicht sein. Also was ist der Aufhänger?

Jetzt mal völlig frei von dem Zwist zwischen Tuchel und Watzke. Was man hier in den letzten Tagen zu den Medien lesen durfte, steht irgendwelchen Lügenpresse, "die sind alle instruirt" schreiern in nichts nach. Alles soll eiine große Watzke-Verschworung sein, selbst das Forum ist bezahlt.
Irgendwie haben hier einige vernünftige Medien-Kritik nicht missverstanden.

Das ist doch auch schwatz-weiß. Wenn du ins Archiv gehst, wirst du sehen, dass zwei Thesen hier von der ganz großen Mehrheit vertreten werden:

1.) die Medienmacht der Bayern ist eine Sauerei.
2.) Sportjournalismus wird immer mehr zur PR.

Selbst die erste These vertreten ja Leute, die nicht an die Lügenpresse glauben. Aber es ist halt mal so, dass es bei der Sportberichterstattung immer so ist, dass es fließende Übergänge gibt, die auch mal zu zu viel Nähe führen. Von der Bezirksliga bis zur Bundesliga. Man kommt sich halt sehr nahe. Ist Medienpartner usw. Dass da die Gefahr der Hofberichterstattung besteht, liegt für mich auf der Hand.

Ist aber auch nicht im Sport so. Auch Politiker, Unternehmen, Künstler haben zu bestimmten Journalisten mehr Kontakt als zu anderen. Platzieren dann Infos und stechen mal was durch. Soweit auch okay, erfordert aber auch einen verantwortungsvollen Umgang. Und ich komme da ja immer zu Wilfried Wittke, Urgestein der WR. Sicher "nen Echten". Aber dass es quasi ausgeschlossen war, dass der eine total kritische Niebaum-Berichterstattung los tritt, ist doch mal sowas von klar. Und wohl so unwahrscheinlich wie ein total kritisches Interview von gerd Rübenbauer mit Franz B. Sonntags in der Sportschau. Oder von Kai Ebel mit Schumi. Kein Fall von Lugenpresse, aber nie unproblematisch


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