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Sueddeutsche.de - Kleiner Seitenhieb an Tuchel (BVB)

Alones, Freitag, 28.04.2017, 15:04 (vor 3171 Tagen) @ Schulten Manni

Ich war stets sehr kritisch gegenüber Tuchel. Vllt. auch etwas zu kritisch, als es in der Hinrunde und zu Beginn der Rückrunde nicht wirklich lief. Aber Tuchel hat die sportliche Kurve noch einmal bekommen. Dazu bin ich von seinem Auftreten nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus schwer beeindruckt. Man hat wirklich das Gefühl, dass das die Mannschaft noch einmal zusammengeschweißt hat und in den nächsten Jahren auch wieder Titel gewonnen werden können. Mit Tuchel als Anführer einer jungen Mannschaft. Den Anfang kann man schon Ende Mai gegen Frankfurt machen.

Ich weiß nicht, was intern vorgefallen sein muss, dass man es nach der Saison doch noch in Erwägung zieht, die Reißlinie zu ziehen. Aber das müsste dann schon etwas sehr Gravierendes sein, wenn man trotz sportlicher Erfolge keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit sieht. Mir fehlt da ein bisschen die Phantasie, was da vorgefallen sein könnte.

Es scheint wohl Unstimmigkeiten bei Transfers gegeben zu haben, ok. Mit dem Chefscout hatte Tuchel wohl auch so seine Probleme. Aber das allein kann doch nicht der Grund sein, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu beenden? Zumal ich alle Beteiligten für Profis genug halte, dass man solche Meinungsverschiedenheiten aus der Welt schaffen kann. Eine weitere Beschäftigung macht auch für beide Seiten Sinn: Tuchel wird so schnell keinen besseren Verein finden (vllt. Arsenal, aber ohne CL) und der BVB müsste mit einem neuen Trainer den nächsten Umbruch einleiten. Das kann doch niemand ernsthaft wollen.

Ich denke, dass sich alle Beteiligten nach der Saison zu einem klärenden Gespräch an einen Tisch setzen werden. Danach wird man sehen, wie es weitergeht. Aber mein Gefühl sagt mir, dass Tuchel Trainer bleibt. Alles andere wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Riesenfehler. Und das wissen auch Watzke & Zorc. Man wird sich am Ende auf eine Vertragsverlängerung um ein Jahr einigen. Das dürfte für alle Sinn machen. Gegebenenfalls wird man Tuchel ein paar Zugeständnisse bei Transfers machen müssen, aber dieses Vertrauen hätte er sich nach zwei erfolgreichen Spielzeiten (inklusive möglichem Pokalgewinn) auch verdient.

Das ist nun einmal Profifußball. Da bleibt nicht viel Platz für persönliche Animösitäten. Am Ende zählt der sportliche Erfolg. Es würde mich schon sehr wundern, wenn man am Ende keine Lösung finden könnte, mit der alle zufrieden wären. Es wird einen internen Kompromiss geben und dann geht es nach der Sommerpause weiter.


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